Endstand
3:0
1:0 , 2:0
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Spanien zu stark: Österreichs WM-Reise ist zu Ende

Gegen spielfreudige Spanier kann Österreich in Inglewood kaum in Erscheinung treten. Am Ende steht das WM-Aus im Sechzehntelfinale.

Für Österreich ist die WM 2026 vorbei. Im Sechzehntelfinale unterliegt das ÖFB-Team Europameister Spanien mit 0:3.

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Das ÖFB-Team startet mit Konrad Laimer als Linksverteidiger, Paul Wanner auf der Zehn und Michael Gregoritsch als Angreifer. Der erste Abschluss der Partie gehört aber Superstar Lamine Yamal: Mit seinem Abschluss hat Keeper Alexander Schlager keine Mühe (2.). Österreich ist in den Anfangsminuten viel zu passiv, den Ball hat fast nur Spanien, das sich rund um Österreichs Sechzehner festspielt.

Kaum Entlastung

Österreichs erste Halbchance ergibt sich in Minute 17: Marcel Sabitzer sucht mit einer Flanke aus dem Halbfeld Michael Gregoritsch, der Ball verpasst seinen Kopf nur knapp. Nach der Trinkpause kommt Spanien zu einer Top-Chance - Dani Olmo nimmt sich ein Zuspiel unwiderstehlich in der Drehung mit, Stefan Posch grätscht noch rettend dazwischen.

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Lamine Yamal war fast nicht zu stoppen
Foto: ©IMAGO / Xinhua

Nach der folgenden Ecke landet der Ball im Tor, Marc Cucurella verwertet aus dem Rückraum. Schiedsrichter Glenn Nyberg aus Schweden entscheidet allerdings auf ein Foul an Schlager, der ganz leicht geblockt wird - eine durchaus glückliche Entscheidung (30.).

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Schlager steht auch drei Minuten später im Fokus. Bei einem Schuss von Mikel Oyarzabal ist der Salzburg-Goalie schnell unten und pariert stark (33.). Drei Minuten später ist er machtlos. Cucurella hat links viel Platz und passt zur Mitte, wo Oyarzabal frei zum 1:0 einschieben kann (36.). Auch in weiterer Folge scheint Österreich physisch am Limit und kommt de facto nicht zu Entlastungsmomenten. Bei sich bietenden Kontermöglichkeiten agiert man wiederum zu langsam.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte verpasst Spanien dann doppelt den zweiten Treffer: Erst trifft Álex Baena per Freistoß die Latte, beim Nachschuss von Yamal blockt Schlager (45+2).

Frühe Wechsel von Rangnick, Vorentscheidung durch Porro

Teamchef Ralf Rangnick wechselt zur Pause doppelt, mit Xaver Schlager und Nicolas Seiwald geht die Doppelsechs, Carney Chukwuemeka und Florian Grillitsch ersetzen sie. Österreich wirkt etwas besser im Spiel, der erste Abschluss gehört aber Rodri, der Ball landet knapp daneben (54.).

Rangnick geht in der Folge all in - und bringt mit Saša Kalajdžić und Marko Arnautović gleich zwei Angreifer. Kalajdžić kommt auch direkt zum Kopfball - drüber (61.). Pedro Porro auf der Gegenseite trifft das Tor - bei Spaniens 2:0 braucht er nach guter Vorarbeit von Cucurella und Baena nur mehr einzuköpfeln. (66.).

Nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen schließt Chukwuemeka ab, er verfehlt aber deutlich (80.). Posch versucht es nach einer Sabitzer-Hereingabe in Minute 82, der Ball geht rechts am Tor vorbei. In Summe ist es zu wenig, um souveräne Spanier vor gröbere Aufgaben zu stellen. David Alaba verhindert eine höhere Niederlage zunächst gegen Yamal auf der Linie (86.), mit dem 0:3 durch Oyarzabal nach Cucurella-Vorlage ist die Partie aber vorbei (89.), Österreichs Gegenwehr ist da schon gebrochen.

Damit ist Österreichs Reise bei dieser WM zu Ende. Spanien trifft im Achtelfinale auf den Sieger der Partie zwischen Portugal und Kroatien.

Die Highlights des Spiels im VIDEO:

Das "Wunder von Cordoba" in Bildern

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