Wie ist gegen dieses spanische Team anzukommen? Wie kann das ÖFB-Team im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft gegen den amtierenden Europameister die Sensation schaffen?
Spanien - Österreich, heute, ab 21 Uhr >>>
Diese Frage stellen sich Ralf Rangnick und sein Trainerteam seit Tagen.
Uruguay als Vorbild
Vor allem den knappen 1:0-Sieg der Spanier gegen Uruguay habe man sich "genau angesehen", verrät Rangnick.
"In diesem Spiel hat Spanien nicht so viele klare Torchancen herausgespielt. Uruguay hat sehr mutig, körperbetont und aggressiv gespielt", sagt der ÖFB-Teamchef.
Besinnung auf die Pressing-DNA
Auch andere Wortspenden aus ÖFB-Kreisen lassen darauf schließen, dass die Mannschaft wieder ihre Pressing-DNA an den Tag legen will. Man habe in den letzten Meetings darüber gesprochen, sich wieder darauf zu besinnen.
Dementsprechend ist auch die Aufstellung zu erwarten. Wie gegen Argentinien wartet ein enorm spielstarker und ballsicherer Gegner, der sich im Ballbesitz wohlfühlt.
Wie gegen Argentinien?
Obwohl gegen Lionel Messi und Co. am Ende kein Punkt zu holen war, zeigten sich alle im ÖFB-Team mit der Leistung größtenteils zufrieden.
Es spricht wenig dagegen, dass auf jene Aufstellung zurückgegriffen wird, die auch in Dallas gegen den amtierenden Weltmeister gewählt wurde. Mit ein, zwei Fragezeichen.
Laimer gegen Yamal?
Im Tor steht Alexander Schlager. Die Innenverteidigung bildet David Alaba mit Kevin Danso, wobei Zweiterer durch Philipp Lienhart ersetzt werden könnte.