Gleichzeitig merkt der Deutsche an: "Das zeigt auf jeden Fall, dass unsere Quali-Gruppe nicht so schlecht gewesen sein kann, wie mancherorts interpretiert wurde. Bosnien hat zuvor noch die erste Playoff-Runde in Wales überstanden, wo Österreich vor nicht allzu langer Zeit verloren hat (in März 2022, Anm.). Jetzt auch noch Italien zu schlagen, sagt einiges aus."
Bezugnehmend auf den Umstand, dass neben Italien auch noch große Fußballnationen wie Dänemark oder Polen im kommenden Sommer nur zuschauen dürfen, obwohl das WM-Teilnehmerfeld erweitert wurde und nun drei europäische Mannschaften mehr als zuvor teilnehmen dürfen, sagt Rangnick:
"Es ist alles andere als selbstverständlich, dass wir uns qualifiziert haben, weil sonst wären solche Länder dabei. Es zeigt, dass die WM-Quali ein nicht ganz so einfacher Wettbewerb ist."
Dass Vierfach-Weltmeister Italien nun zum dritten Mal in Folge eine WM verpasst, "wird dort natürlich ein mittleres Erdbeben auslösen, weil das für ein Land wie Italien eigentlich unglaublich ist", so der ÖFB-Teamchef.