"Ich habe gerade unten in der Kabine mit 'Sonny' (Heung-Min Son, Anm.) gesprochen und wir haben vereinbart, dass es uns beide sehr freuen würde, wenn wir in einem fortgeschrittenen Stadium der WM nochmal gegeneinander spielen würden", verrät Rangnick schmunzelnd.
Erneute Leistungssteigerung nach Seitenwechsel
Auch Kapitän David Alaba lobt die Gäste: "Südkorea hat das mit dem aggressiven, spritzigen Spiel gegen den Ball sehr gut gemacht und technisch einen super Fußball gespielt."
Umso erfreulicher war, dass das ÖFB-Team nach einer laut Rangnick "ersten Halbzeit mit angezogener Handbremse" erneut mit viel Energie aus der Kabine kommen und die Partie so in eine positive Richtung lenken konnte.
Rangnick analysiert: "Wir hatten in der zweiten Halbzeit mehr Tiefenläufe und auch mehr direkte Duelle, die wir gewinnen konnten, kamen auch viel mehr in die Mehrkämpfe rein. Mit der zweiten Halbzeit bin ich heute absolut zufrieden."
Rangnick bejubelt "ugly win"
"Da haben wir gezeigt, dass wir auch anders dagegenhalten können, wenn es nicht so läuft, wie wir das wollen", freut sich Alaba. Sein Teamchef nennt den Sieg gar einen "ugly win".
"Im Vergleich zum Ghana-Spiel war es heute schwieriger, wir haben diesmal nicht im Fünfminuten-Takt Großchancen herausgespielt, sondern nur drei oder vier. Wenn wir die letzten Pässe noch etwas genauer gespielt hätten, wäre Konny Laimer zweimal alleine auf den Tormann zugelaufen", bedauert der Deutsche dann doch noch ein wenig das Verpassen eines höheren Siegs.
Gleichzeitig hält er fest: "Aber das sind Luxusprobleme. Solange wir als Mannschaft so auftreten wie in den letzten beiden Spielen, bin ich guter Dinge, was die WM angeht."