Endstand
1:0
0:0 , 1:0
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"Bin guter Dinge für die WM" - Rangnick jubelt über "ugly win"

Der Teamchef vermutet im Duell mit Südkorea einen Vorgeschmack auf zwei spezifische WM-Duelle. In Übersee hofft er auf ein Wiedersehen mit den Taegeuk Warriors:

"Bin guter Dinge für die WM" - Rangnick jubelt über "ugly win" Foto: © GEPA

Ganz so spektakulär wie noch am Freitag war es diesmal mit Sicherheit nicht, dafür umso erkenntnisreicher.

Das ÖFB-Team gewinnt mit einem 1:0 über Südkorea (Spielbericht>>>) auch das zweite Testspiel des WM-Jahres - und Ralf Rangnick erneut wichtige Erkenntnisse.

"Wir haben die Testspielgegner nicht zufällig ausgewählt, sondern uns von jedem Gegner versprochen, dass er ein bisschen was mit unseren Gruppengegnern zu tun hat. Das Spiel heute hat mich absolut bestätigt", so der ÖFB-Teamchef.

Rangnick erwartet Jordanien und Algerien ähnlich

Konkret meint er damit: "Sowohl das Spiel gegen Jordanien als auch das gegen Algerien könnte sehr ähnlich verlaufen wie das heutige. Solche Spiele musst du dann ziehen und gewinnen."

Südkorea trat im Happel-Oval am Dienstag erwartungsgemäß taktisch diszipliniert, in der Defensive kompakt und auf Konter lauernd auf.

Die "Taegeuk Warriors" hätten im Vergleich zum ein oder anderen Testspiel der jüngeren Vergangenheit diesmal "ihr richtig gutes Gesicht gezeigt. Sie haben uns kaum Räume gegeben und extrem körperbetont gespielt", so Rangnick.

Wiedersehen bei der WM?

Der 67-Jährige glaubt an ein südkoreanisches Weiterkommen bei der WM, in Gruppe A heißen die Gegner Tschechien, Mexiko und Südafrika.

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Ein Wiedersehen mit Son und Co. in einer WM-K.o.-Runde wäre im beidseitigen Interesse
Foto: ©GEPA

"Ich habe gerade unten in der Kabine mit 'Sonny' (Heung-Min Son, Anm.) gesprochen und wir haben vereinbart, dass es uns beide sehr freuen würde, wenn wir in einem fortgeschrittenen Stadium der WM nochmal gegeneinander spielen würden", verrät Rangnick schmunzelnd.

Erneute Leistungssteigerung nach Seitenwechsel

Auch Kapitän David Alaba lobt die Gäste: "Südkorea hat das mit dem aggressiven, spritzigen Spiel gegen den Ball sehr gut gemacht und technisch einen super Fußball gespielt."

Umso erfreulicher war, dass das ÖFB-Team nach einer laut Rangnick "ersten Halbzeit mit angezogener Handbremse" erneut mit viel Energie aus der Kabine kommen und die Partie so in eine positive Richtung lenken konnte.

Rangnick analysiert: "Wir hatten in der zweiten Halbzeit mehr Tiefenläufe und auch mehr direkte Duelle, die wir gewinnen konnten, kamen auch viel mehr in die Mehrkämpfe rein. Mit der zweiten Halbzeit bin ich heute absolut zufrieden."

Rangnick bejubelt "ugly win"

"Da haben wir gezeigt, dass wir auch anders dagegenhalten können, wenn es nicht so läuft, wie wir das wollen", freut sich Alaba. Sein Teamchef nennt den Sieg gar einen "ugly win".

"Im Vergleich zum Ghana-Spiel war es heute schwieriger, wir haben diesmal nicht im Fünfminuten-Takt Großchancen herausgespielt, sondern nur drei oder vier. Wenn wir die letzten Pässe noch etwas genauer gespielt hätten, wäre Konny Laimer zweimal alleine auf den Tormann zugelaufen", bedauert der Deutsche dann doch noch ein wenig das Verpassen eines höheren Siegs.

Gleichzeitig hält er fest: "Aber das sind Luxusprobleme. Solange wir als Mannschaft so auftreten wie in den letzten beiden Spielen, bin ich guter Dinge, was die WM angeht."

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