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Real-Präsident teilt gegen Kritiker aus und fordert Neuwahlen

Real Madrid versinkt im Chaos: Nun ruft Präsident Florentino Perez Neuwahlen aus und teilt zudem gegen Medien und Kritiker aus.

Real-Präsident teilt gegen Kritiker aus und fordert Neuwahlen Foto: © GETTY

Nächste titellose Saison, Streit in der Kabine - und nun Neuwahlen. Real Madrid ist nach den chaotischen vergangenen Tagen um eine weitere Posse reicher.

Präsident Florentino Perez hat in einer eiligst einberufenen Pressekonferenz Neuwahlen angekündigt: "Ich bedauere, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich nicht zurücktreten werde, sondern den Vorstand gebeten habe, den Wahlprozess für die Wahlen zum Vorstand einzuleiten, bei denen wir, dieser derzeitige Vorstand, kandidieren werden."

Rundumschlag

Danach holt der 79-Jährige zum Rundumschlag aus: "Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil eine absurde Situation entstanden ist, die durch Kampagnen ausgelöst wurde, um eine gegen die Interessen von Real Madrid gerichtete Meinung zu schaffen, insbesondere gegen mich."

Er werde kandidieren, "um die Interessen der Mitglieder von Real Madrid zu verteidigen und nicht die einiger Journalisten, die glauben, dass sie durch Schaden und Verwirrung mich einschüchtern können."

Perez knöpft sich Reporter vor

Speziell ein Reporter der Tageszeitung "ABC" bekommt sein Fett weg: Dieser hat berichtet, dass Perez im engen Kreis davon gesprochen haben soll, müde zu sein.

"Vielen Dank. Ich kenne diesen Herrn nicht. Wie kann man so etwas sagen? Er heißt David Sánchez de Castro. Mit wem habe ich gesprochen? ABC veröffentlicht ständig solche Nachrichten."

"Renommierteste Klub der Welt"

Er müsse dies stoppen, weil er als Präsident von Real Madrid nicht zulassen kann, "dass es Menschen in den Medien gibt, die die Kontrolle übernehmen, nur weil wir in diesem Jahr keine Liga oder Champions League gewonnen haben. [...] Jetzt sagen sie, Real Madrid sei ein Desaster, ein Chaos, aber dabei ist es der renommierteste Klub der Welt, und das erkennt jeder an."

Mit der Niederlage im Clasico (zum Spielbericht >>>) ist die zweite titellose Saison in Folge Gewissheit. Zudem hat ein Streit zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni für weitere Unruhe gesorgt.

Nach Eklat: So bestraft Real Valverde und Tchouameni >>>

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