Basel zu Gregoritsch-Deal: "Augsburg hatte größeres Portemonnaie"
Der FC Basel hatte sich intensiv um eine Verpflichtung von Michael Gregoritsch bemüht, doch finanziell konnte der Schweizer Traditionklub nicht mit dem FC Augsburg konkurrieren.
Am Mittwoch wurde die Rückkehr von Michael Gregoritsch zum FC Augsburg offiziell verkündet (zum Nachlesen >>>).
Doch nicht nur die Fuggerstädter haben sich intensiv um den 31-jährigen Grazer bemüht, auch der FC Basel hätte sich im Winter gerne mit dem ÖFB-Teamspieler verstärkt. Die Gespräche waren bereits sehr konkret, eine Leihe bis Saisonende stand im Raum.
Doch mit dem aufkeimenden Interesse des FC Augsburg rückte ein Transfer des Stürmers in weite Ferne. "Es ging um finanzielle Dinge, die wir nicht erfüllen konnten. Augsburg hatte das größere Portemonnaie als wir", ließ Basel-Sportdirektor Daniel Stucki am heutigen Donnerstag gegenüber "blue Sport" durchblicken.
Stucki: "Deshalb gibt's keine schlechte Stimmung"
Der 44-jährige Schweizer nimmt die Absage aber sportlich: "Das gehört zum Geschäft. Deshalb gibt's keine schlechte Stimmung." Zwar habe man "intensiv gearbeitet, dass der Gregoritsch-Transfer fix werden kann", aber "natürlich haben wir auch andere Kandidaten, an denen wir intensiv dran sind."
Während sich der FC Basel weiter auf Stürmersuche befindet, hat der FC Augsburg mit Gregoritsch seine gewünschte Verstärkung für die Offensive bekommen. Die Fuggerstädter haben sich mit Bröndby IF auf eine Leihe mit Kaufoption geeinigt. Die festgeschriebene Ablösesumme soll dem Vernehmen nach bei unter einer Million Euro liegen.