Arnautovic: "Jeder möchte bei Manchester spielen"

 

Ähnlich wie David Alaba mit Real Madrid (Das sagt Alaba!) wird auch dessen Kumpel Marko Arnautovic mit einer Top-Adresse im Welt-Fußball in Verbindung gebracht.

Laut Medienberichten soll Manchester United an den Diensten des West-Ham-Legionärs Interesse bekunden.

Ein Gerücht, das der ÖFB-Teamspieler nicht bestätigen kann: "Ich habe es natürlich gehört und es ist eine Ehre, da genannt zu werden, aber ich habe einen Vertrag bei West Ham United und habe von meinem Manager nichts gehört. Deswegen denke ich nicht, dass da irgendetwas ansteht."

Ob Manchester United eine Traumdestination für ihn sei? "Jeder Spieler will natürlich dort spielen und alles tun, um dort hinzukommen. Jeder Spieler will in einem Topverein spielen. Aber ich konzentriere mich voll auf West Ham United. Meine Sache ist es, mich auf mich selber, das Nationalteam und dann die Vorbereitung im Klub zu konzentrieren. Der Rest ist nebensächlich."

Gutes Verhältnis mit Mourinho

Einen Anruf aus Manchester von Trainer Jose Mourinho habe es nicht gegeben. Mit dem portugiesischen Star-Coach verbindet Arnautovic bekanntlich die gemeinsame Vergangenheit bei Inter Mailand.

"Wenn wir gegeneinander spielen, quatschen wir auch ab und zu, aber das hat nichts mit einem Transfer zu tun. Ich respektiere den Trainer sehr. Auch wenn ich bei Inter nicht viel gespielt habe, hat er mir sehr viel geholfen."

Arnautovic über Mourinho

"Mit Trainer Mourinho bin ich natürlich gut, wir haben eine Vergangenheit zusammen. Wenn wir gegeneinander spielen, quatschen wir auch ab und zu, aber das hat nichts mit einem Transfer zu tun. Ich respektiere den Trainer sehr. Auch wenn ich bei Inter nicht viel gespielt habe, hat er mir sehr viel geholfen, er hat mir viel gezeigt. Ich habe viel von ihm gelernt und wünsche ihm natürlich alles Gute für die Zukunft", erklärt der 29-Jährige.

Ob es nach der gemeinsamen Vergangenheit auch eine gemeinsame Zukunft geben wird, wird sich weisen. Noch fällt es für Arnautovic unter die Kategorie mediale Spekulation: "Die Medien schreiben sehr gerne. Da schreibt ein Hans Franz etwas in die Zeitung und die ganze Welt übernimmt das. Deswegen muss man da ein bisschen aufpassen. Aber jetzt haben wir drei Spiele im Nationalteam, dann gehe ich in Urlaub, der hochverdient ist - diesen Award gebe ich mir selber. Und dann gibt es bei West Ham eine Vorbereitung unter einem neuen Trainer."

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass nicht ein Hans Franz, sondern der für gewöhnlich gut informierte Transfer-Experte Gianluca Di Marzio den Wiener mit Manchester United in Verbindung gebracht hat.

Als Stürmer klappte es bei West Ham

Bei welchem Verein auch immer, Arnautovic muss sich nach seinem in der Tat hochverdienten Urlaub in der kommenden Saison definitiv unter einem neuen Trainer beweisen. Bei West Ham übernimmt Manuel Pellegrini, mit dem er jedoch noch keinen Kontakt gehabt hätte: "Er muss natürlich erst alle Sachen regeln, was er haben will und wie wir die Vorbereitung gestalten. Noch habe ich keinen Kontakt aufgenommen, aber es ist ja auch noch früh, ich muss ja auch noch in Urlaub, da kann er sich ja noch Zeit lassen."

Nach unglücklichem Start ist der ÖFB-Teamspieler bei West Ham im weiteren Saison-Verlauf so richtig in Fahrt gekommen und beendete die Spielzeit mit elf Toren, sechs Assists und als Publikumsliebling.

"Am Anfang war es nicht leicht für mich. Es hat nicht so geklappt, nicht nur bei mir, sondern bei der ganzen Mannschaft nicht. Wahrscheinlich hat es dann daran gelegen, dass ich in dieser Mannschaft eine andere Position gespielt habe. Dann hat es geklappt", verweist Arnautovic darauf, dass er vom Flügel ins Angriffszentrum versetzt wurde.

Die schwierige Phase überstanden zu haben, freut den 69-fachen Teamspieler spürbar: "Ich bin ein Spieler, der aus so etwas rauskommen kann. Man hat im Fußball nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen - und ich hatte in den ersten zwei, drei Monaten ein Tief. Aber ich habe weiter an mir gearbeitet, bin mental stark geblieben und habe probiert, alles rauszuholen. Und ich denke, es ist nicht so schlecht, wie ich das Jahr abgeschlossen habe."

Arnautovic traut Alaba Real zu

Man darf gespannt sein, ob Arnautovic in dieser Transferzeit Schlagzeilen schreibt. Ähnliches gilt für Alaba. Arnautovic traut seinem ÖFB-Kollegen Real Madrid jederzeit zu:

"Man weiß, dass wenn die Sommer-Transferzeit kommt, jeder mit irgendeiner Mannschaft in Verbindung gebracht wird. Bei David war in all den Jahren schon alles dabei - es war immer Barcelona, Real Madrid, Barcelona, Real Madrid, Manchester City. Wie ich David kenne, ist er seinem Verein treu und bleibt bei Bayern München. Das ist kein Fehler, denn es ist natürlich einer der größten Klubs der Welt, er bringt dort seine Leistung und ist Stammspieler. Aber natürlich traue ich ihm Real zu. Ich traue ihm alles zu, egal welche Top-Mannschaft."

Textquelle: © LAOLA1.at

Verliert Sturm Röcher und Edomwonyi nach Deutschland?

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare