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NEWS
Fix! Glasner unterschreibt bei Nottingham Forest
Oliver Glasner bleibt in der Premier League und geht vom Conference-League-Sieger zum Europa-League-Halbfinalisten.
Oliver Glasner hat nach seinem Abschied von Crystal Palace eine neue Aufgabe gefunden.
Der Oberösterreicher übernimmt Premier-League-Konkurrent Nottingham Forest und unterschreibt beim letztjährigen Halbfinalisten der UEFA Europa League einen Vertrag bis 2029.
Dem Vernehmen nach lässt sich Glasner fürstlich entlohnen und steigt zu einem der bestbezahlten Trainer der Premier League auf. Der englischen "Sun" zufolge soll sein Jahresgehalt bei 15 Millionen Euro liegen.
Entscheidende Faktoren
"Schon bei meinen ersten Gesprächen mit dem Eigentümer und der Führungsriege wurde mir klar, dass sie eine klare Vision für diesen Fußballverein haben und volles Vertrauen in mich und meinen Stab setzen, um gemeinsam langfristig eine starke Zukunft aufzubauen", sagt Glasner in einem ersten Statement.
"Dieses Vertrauen und das gemeinsame Engagement sowie das Potenzial, das ich in diesem Kader sehe, waren für mich entscheidende Faktoren, und ich bin gespannt darauf, was wir gemeinsam erreichen können."
Große Erfolge mit Crystal Palace
Seinen Abschied von den "Eagles" hatte der 51-Jährige bereits Mitte Jänner kommuniziert, immer wieder äußerte er Kritik an der Transferpolitik des Klubs.
Trotzdem führte Glasner Crystal Palace in der abgelaufenen Spielzeit zum ersten internationalen Titel, triumphierte mit den "Eagles" in der UEFA Conference League.
Gemeinsam wurde zudem der FA Cup sowie die Community Shield gewonnen und die größten Erfolge in der Vereinsgeschichte gefeiert.
"In unseren Gesprächen mit Oliver wurde deutlich, dass wir dieselbe Vision, denselben Ehrgeiz und denselben unermüdlichen Erfolgswillen teilen. Er hat im Laufe seiner Karriere immer wieder unter Beweis gestellt, dass er herausragende Mannschaften aufbauen und sich gegen die stärkste Konkurrenz durchsetzen kann", so Klub-Boss Evangelos Marinakis.
Pereira zwei Minuten vor Klauselende gekündigt
Bei den "Tricky Trees" übernimmt der 51-Jährige das Traineramt vom Portugiesen Vitor Pereira, der Nottingham erst Mitte Februar übernommen und in weiterer Folge souverän zum Klassenerhalt geführt hat.
Obwohl sein Vertrag noch bis 2027 gültig war, trennte sich der Klub von ihm und machte dabei von einer Ausstiegsklausel Gebrauch, die bis 30. Juni gültig war.
Medienberichten zufolge erhielt Pereira zwei Minuten vor dem Ende der Klausel per E-Mail die Nachricht, dass man sich von ihm trennen werde.
In seinem Abschiedsstatement schreibt der Portugiese, dass diese Entscheidung für ihn "völlig überraschend und ohne Vorwarnung" kam. Er respektiere jedoch das Recht des Vereins, die Entscheidungen zu treffen, die er für seine Zukunft als am besten erachte.
Er war der vierte Coach in der Saison 2025/26 nach Nuno Espirito Santo, Ange Postecoglou und Sean Dyche.
Überraschender Schritt
Glasners Schritt innerhalb der Premier League kommt überraschend.
Der Erfolgscoach war lange Zeit als Favorit auf den Trainerposten bei der AC Milan gehandelt worden, nach positiven Gesprächen entschieden sich die "Rossoneri" allerdings für Ruben Amorim, den ehemaligen Cheftrainer von Manchester United.
Zuvor wurde Glasner auch bei Bayer Leverkusen, in der Vergangenheit wurde auch Manchester United als Interessent genannt.
Erfolgreichste Zeit Nottinghams liegt lange zurück
Seit 2023 spielt Nottingham Forest wieder in der Premier League, verbrachte zuvor 23 Jahre in der zweitklassigen Championship. Der Verein aus den East Midlands erlebte seine beste Zeit in den 1970er und 80er Jahre.
1979 und 1980 triumphierte Nottingham im Europapokal der Landesmeister, feierte 1978 den bislang einzigen Premier-League-Titel. Vier Mal wurde der englische Ligapokal gewonnen, zwei Mal der FA Cup.
Aus dem aktuellen Kader sticht besonders Verteidiger Murillo (Marktwert: 50 Mio. Euro) und Morgen Gibbs-White (70 Mio. Euro) heraus. Elliot Anderson hat die "Tricky Trees" hingegen zu Manchester City verlassen und spülte rund 135 Millionen Euro in die Kassen.