Ex-Salzburger als Van-Dijk-Ersatz?

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Nach der schweren Verletzung von Virgil van Dijk steht der FC Liverpool unter Schock. Der Star-Innenverteidiger ist die klare Führungspersönlichkeit in der Liverpool-Defensive und einer der besten zentralen Verteidiger der Welt.

Trainer Jürgen Klopp kündigte zwar an "wie eine gute Frau" auf van Dijk warten zu wollen, intern wird aber bereits über Nachfolger gesprochen.

Mittendrin statt nur dabei ist ein Ex-Salzburg-Profi der sein Geld mittlerweile in Leipzig verdient - Dayot Upamecano.

Unbestrittenes Talent

Der 21-Jährige kam schon mit 16 Jahren von seinem Jugendverein Valenciennes zu den Salzburger Bullen. Die für das junge Alter des Verteidigers verhältnismäßig hohe Ablösesumme von über zwei Millionen Euro ließ schon damals erahnen, welch großes Talent der österreichische Serienmeister der vergangenen Jahre da verpflichtet hat.

Nach einem halben Jahr in der 2. Liga beim FC Liefering etablierte sich Upamecano außergewöhnlich schnell im Erwachsenenbereich und wechselte im Jänner 2017 zum dritten Red-Bull-Klub nach Leipzig. Dort besticht der Franzose mit beständigen Leistungen und wird schon seit einiger Zeit mit einem Transfer zu den absoluten Top-Klubs in Europa in Verbindung gebracht.

Liverpool-Legende empfiehlt Upamecano

Hier kommt nach der Verletzung von van Dijk der aktuelle englische Meister aus Liverpool ins Spiel. Schon im Sommer wurden Gerüchte laut, dass sich der Klub von Jürgen Klopp speziell mit Upamecano beschäftigt haben soll. Die sonst neben dem Niederländer van Dijk aufgebotenen Innenverteidiger Joe Gomez und Joel Matip genügen nur bedingt den hohen Ansprüchen und sind außerdem beide verletzungsanfällig.

Jetzt mischt sich Ex-Kapitän Jamie Carragher in die Diskussionen mit ein und empfiehlt eine Verpflichtung des jungen Innenverteidigers. Er bestätigt gegenüber dem englischen "Skysports" außerdem, dass in Liverpool bereits über Upamecano gesprochen wird.

Verpflichtung wird schwer

Doch nicht nur die Tatsache, dass Leipzig den Franzosen nur ungern abgeben wird, spricht gegen eine Verpflichtung im nächsten Transferfenster. Upamecano hat zwar eine 42-Millionen-Ausstiegsklausel im Vertrag verankert, diese soll aber erst im Sommer in Kraft treten. Für Carragher kein Problem, "zahlt mehr und verpflichtet ihn am ersten Jänner", positioniert sich die Vereinslegende sehr deutlich.

Eine Verpflichtung im Winter würde für Liverpool und Klopp also sicher deutlich kostspieliger werden. Außerdem wird es Konkurrenz am Transfermarkt geben, so wurde auch schon Manchester United und Bayern München ein Interesse am Innenverteidiger nachgesagt.

Da bis zu einem möglichen Transfer im Jänner aber ohnehin noch mehr als zwei Monate vergehen, wird sich Jürgen Klopp bis dahin mit einer anderen Alternative für den lange verletzten van Dijk zufriedengeben müssen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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