Neue Agentur, Mentaltrainerin und ein Hund
"Ich war mental sehr müde, nachdem ich im Sommer von der Europameisterschaft zurückgekommen war und zuvor ein halbes Jahr kaum gespielt hatte. Da habe ich vor allem rückblickend gemerkt, dass einfach viele Dinge nicht so funktioniert haben, wie ich es mir vorgestellt habe. Es ist wichtig, sich wohlzufühlen. Deshalb habe ich einige Dinge in meinem persönlichen, sportlichen Umfeld verändert", erzählt der Steirer und konkretisiert:
"Ich habe meine Agentur und Berater gewechselt, mein Bruder ist dazugekommen. Ich arbeite jetzt mit einer Mentaltrainerin, Dr. Claudia Reidick, die auch bei den Juniorinnen des DFB dabei ist. Sie hat mir sehr geholfen."
Zudem habe er einen kleinen Hund bekommen und sei viel in der Natur: "So was hilft einfach, sich ein bisschen zu erden. Man muss aber wirklich bereit sein, Dinge umzustellen und raus aus seiner Komfortzone zu gehen."
Positivere Körpersprache
In Sachen Körpersprache fällt auf, dass der 27-Jährige inzwischen weniger mit sich hadert: "Das sind die Bereiche, in denen meine Mentaltrainerin mir sehr geholfen hat. Mir wurde schon nach dem Union-Spiel gesagt, ich habe so oft mit meinem Gegenspieler Christopher Trimmel gelacht."
Der Vertrag in Augsburg läuft noch bis Sommer 2023. Gedanken, wie es nach dem Saisonende im Mai weitergeht, müsse er sich nicht verbieten, weil er keine habe.
"Den Vertrag habe ich ja mit dem Wissen unterschrieben, wie lange er geht. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem wir über die Zukunft sprechen werden. Aber im Moment zählt nur eines: Spiele gewinnen", so Gregoritsch.