ÖFB-Teamspieler Posch nach Mainz-Deal: "Hatte mehrere Angebote"
Der Grund für den Wechsel von Como ist laut Posch die WM 2026, für die er Spielzeit sammeln will. In Mainz hat er sich indes gut eingelebt.
Stefan Posch hat sich in diesem Winter für einen Wechsel nach Mainz entschlossen.
Erst im Sommer ging es für den 28-Jährigen leihweise von Bologna nach Como, dort griff jetzt eine Kaufklausel. Nichtsdesotrotz hat Posch den Italienern bereits wieder den Rücken gekehrt und ist in die Deutsche Bundesliga zurückgekehrt, wo er nun leihweise für das abstiegsbedrohte Mainz aufläuft.
Gleich im ersten Spiel durfte er über die volle Spielzeit ran und gegen Wolfsburg drei Punkte bejubeln (Spielbericht >>>).
Spielzeit als Grund für Wechsel
Jetzt erklärt er gegenüber dem Vereinssender "05er.TV", wieso er diesen Karriereschritt gesetzt hat. "Ich habe in Como nicht so viel Spielzeit bekommen und lediglich einige Kurzeinsätze absolviert - das hat mich, auch mit Blick auf die WM im Sommer, an der ich mit Österreich gerne teilnehmen möchte, zum Nachdenken gebracht", so Posch.
Beim Steirer hat sich aber nicht nur Mainz gemeldet. "Ich hatte noch mehrere weitere Angebote, aber die Rahmenbedingungen haben hier gepasst und die Gespräche waren gut. Natürlich sind wir in keiner einfachen Situation, aber ich hoffe, dass ich im Abstiegskampf mithelfen kann und ich möchte das Vertrauen zurückzahlen", so der Österreicher.
Medial wurde unter anderem vom Interesse des 1. FC Köln berichtet.
Mwene hilft beim Eingewöhnen
In Mainz ist der ÖFB-Nationalspieler bestens angekommen, auch aufgrund eines Landsmanns. "Die Jungs haben es mir sehr leicht gemacht und mir viel geholfen. Mit Phillipp Mwene, den ich aus der österreichischen Nationalmannschaft kenne und Nadiem Amiri, mit dem ich zusammen in Hoffenheim gespielt habe, kannte ich auch schon zwei meiner Mitspieler im Vorhinein, das hat es nochmal vereinfacht", so der Rechtsverteidiger.
Mit vermehrter Spielpraxis will er dann im Rangnick-Aufgebot bei der WM angreifen. "Wir haben einen klaren Plan und jeder weiß, was seine Aufgabe ist. Ich denke, man hat auch von außen gesehen, wie wir in den letzten Jahren gereift und als Mannschaft zusammengewachsen sind", so der 28-Jährige.
ÖFB-Team soll Rolle spielen
Eine WM-Teilnahme alleine reicht Posch aber nicht. "Wir wollen nicht einfach nur dabei sein, sondern auf jeden Fall eine Rolle im Turnier spielen", macht der Steirer klar.
Vorerst ist allerdings Abstiegskampf angesagt, dank des Siegs gegen Wolfsburg konnte man immerhin auf den Relegationsplatz vorrücken. Die Tabelle der Deutschen Bundesliga >>>