Endstand
3:1
2:0 , 1:1
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Gregoritsch über seine Zukunft in Augsburg: "Frage der Zeit ..."

Gegen Gladbach schnürte der ÖFB-Stürmer einen Doppelpack. Nicht erst seitdem erfährt er eine "Riesen-Wertschätzung" im Verein.

Gregoritsch über seine Zukunft in Augsburg: "Frage der Zeit ..." Foto: © GETTY

Der ÖFB-Quali-Held fand in seiner alten Heimat wieder voll in die Spur.

Nicht nur beim 3:1-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach überzeugte Michael Gregoritsch. Mit seinem Doppelpack in der vorletzten Bundesliga-Runde steht der Stürmer mittlerweile bei neun Torbeteiligungen in 16 Saisonspielen beim FC Augsburg.

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Auch dank seiner Tore darf der FCA noch von Europa träumen. 43 Punkte hat der auf Rang neun liegende Klub, damit fehlt nur ein Zähler auf Platz sieben, der zur Conference-League-Quali führen würde - sofern Freiburg am Sonntag nicht beim HSV punkten sollte.

"Wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand, so ehrlich müssen wir auch sein", sagt Gregoritsch in der "Sportschau".

"Eine extrem gut funktionierende Beziehung"

Dass es diese Saison überhaupt noch um die Europacup-Quali gehen würde, war lange nicht abzusehen. Am 12. Spieltag, bevor der aktuelle Chefcoach Manuel Baum von Sandro Wagner übernahm, lag Augsburg noch auf Rang 14.

In den 23 Runden danach holte der Klub 33 Punkte, liegt in der "Baum-Tabelle" sogar schon auf diesem Conference-League-Platz sieben. "Jeder Einzelne sieht, dass es eine extrem gut funktionierende Beziehung ist zwischen dem Trainer und uns", meint Gregoritsch.

Unter dem 46-Jährigen bestritt der ÖFB-Stürmer mehr Spiele als unter jedem anderen Trainer (79). Doch Baum gab eigentlich an, am Saisonende wieder in seine Funktion als Leiter Entwicklung zurückzukehren.

Gregoritsch ließ sich nicht entlocken, dass er auf einen Verbleib von Baum hofft. Er deutete aber an: "Wir machen so viele Punkte, es ist für uns natürlich auch eine Frage der Zeit, wann es bekannt wird, wer Trainer wird – oder, ob Manu bleibt."

Bleibt Gregoritsch?

Laut eines Medienberichts stehen die Chancen auf einen Gregoritsch-Verbleib allerdings sehr gut. alle Infos >>>

Nach dem Gladbach-Spiel äußerte sich der Spieler selbst zu seiner Zukunft, immerhin ist er ja nur von Bröndby ausgeliehen. Die Entscheidung könne er nicht allein treffen.

Aber: "Wir wissen alle, was wir aneinander haben. Ich hab‘ eine Riesen-Wertschätzung im Verein, in der Mannschaft und dem Trainerteam. Ich fühle mich wohl hier, das sieht man auch."

"Natürlich: Es ist auch eine Frage der Zeit, wann diese Entscheidung kommt. Aber auch das stresst nicht", erklärt der 32-Jährige.

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