Endstand
3:1
2:0 , 1:1
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Doppelpack! Gregoritsch hält Augsburg im Europacup-Rennen

Der ÖFB-Stürmer netzt zweimal für seine Augsburger, die gegen Gladbach souverän gewinnen. Hoffenheim gewinnt nach langer Überzahl knapp gegen Bremen.

Doppelpack! Gregoritsch hält Augsburg im Europacup-Rennen Foto: © GETTY

Der FC Augsburg hat dank Michael Gregoritsch noch Chancen auf den Europacup!

Am 33. Spieltag der deutschen Bundesliga gewinnt der FC Augsburg daheim mit 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach.

Augsburg erhöht das Punktekonto dadurch auf 43 Punkte und liegt auf Platz neun. Der Rückstand auf Rang sieben, der noch für das Conference-League-Playoff reichen würde, beträgt nur noch einen Punkt.

ÖFB-Legionär Michael Gregoritsch (bis zur 79. Minute) trifft zum wichtigen Führungstreffer. Stöger (bis zur 58.) steht bei der Borussia ebenso in der Startelf.

Die Gastgeber starten besser, nach guten zehn Minuten steigert sich Gladbach aber. Stöger (21.) vergibt die bisher beste Chance aus 22 Metern, seine Direktabnahme geht knapp am Tor vorbei.

VAR verhindert zunächst den Gregoritsch-Doppelpack

Gregoritsch macht es drei Minuten später besser: Nachdem Nicolas einen Fellhauer-Schuss abwehrt, staubt der Stürmer aus kurzer Distanz ab (24.).

Beinahe gelingt Gregoritsch sogar ein Doppelpack innerhalb von vier Minuten: Sein Treffer nach einer Kömür-Flanke wird wegen einer Abseitsposition allerdings aberkannt.

Dennoch geht es mit 2:0 für den FCA in die Kabinen: Kömür findet den einlaufenden Fellauer, der vor Nicolas eiskalt bleibt (42.).

Wirklich in Gefahr bringt Gladbach die Augsburger Führung nach der Pause nicht. Scally (56.) vergibt die beste Möglichkeit, ehe Fellauer das zweite Abseitstor für die Gastgeber schießt (69.).

Zweiter Treffer zur Entscheidung

Wie schon beim 1:0 netzt "Gregerl" kurz nach einem aberkannten Tor: Und wieder ist es ein Treffer in absoluter Stürmermanier: Nicolas wehrt einen Kömür-Abschluss ab, Gregoritsch läuft ein und schiebt aus wenigen Metern ein (72.).

Ein Ehrentor gelingt der Borussia noch: Reyna (90+2.) verkürzt auf 1:3.

Ilzer-Elf hat noch Chancen auf die CL

Eine Runde vor Schluss kann sich die TSG 1899 Hoffenheim mit Cheftrainer Christian Ilzer weiter Hoffnungen auf die Champions-League-Qualifikation machen.

Die Sinsheimer (Prass ab der 57. Minute) werden nach dem 1:0-Sieg über den SV Werder Bremen zwar von Stuttgart einkassiert, der VfB liegt aber nur aufgrund des Torverhältnisses vorne. Bei Bremen kommen alle vier ÖFB-Legionäre zum Einsatz (Friedl 90 Minuten, Schmid bis zur 71. Minute, Grüll ab der 71. Minute, Wöber ab der 80. Minute).

Platzverweis in der Anfangsphase

Sugawara erweist Bremen früh einen Bärendienst: Nach zwei Minuten tritt der Japaner die Wade von Toure - und fliegt nach VAR-Check mit Rot vom Feld.

Werder präsentiert sich in Unterzahl ordentlich, ein grober Fehler unterläuft dem SVW allerdings nach 26 Minuten: Nach einem misslungenen Rückpass von Stage passt die Werder-Abwehr bei der Ecke nicht auf. Asllani führt schnell aus, Kramaric bedient Toure, der hoch ins rechte Eck trifft (26.)

Njinmah lässt kurz nach Seitenwechsel die Ausgleichschance liegen (50.). Noch davor verpasst Lemperle (46.) das 2:0 für die TSG.

Erst in der Schlussphase schnuppern die Bremer am Ausgleich: Der Kopfball von Joker Grüll wird nach einer Flanke des eingewechselten Wöber noch geblockt (87.).

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