Bayern hat nicht "unendlich viel Geld"
Die "Bild"-Zeitung hatte am Donnerstag berichtet, dass Lewandowski jedenfalls keinen neuen Vertrag beim FC Bayern unterschreiben will. Das habe der bald 34-Jährige der Klubführung vergangene Woche mitgeteilt. "Die Tür ist offen", titelte am Freitag die katalanische Sportzeitung "Mundo Deportivo".
Bayern-Boss Hainer schließt allerdings einen sofortigen Abschied des Stürmers aus. "Robert Lewandowski hat beim FC Bayern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Und den wird er erfüllen", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Münchner bei "Merkur" und "tz". Und Trainer Julian Nagelsmann betonte am Freitag, dass Lewandowski "ganz normal" in seinen Planungen für die neue Saison sei.
Lewandowski wird von Pini Zahavi vertreten, an dem sich die Bayern schon im Vorjahr beim ablösefreien Transfer von ÖFB-Star David Alaba zu Real Madrid die Zähne ausgebissen haben. Eine erste Gesprächsrunde des Israelis mit den Bayern-Bossen gab es Ende April.
Nach Informationen des TV-Senders "Sport1" soll der Klub aus München dem Starstürmer bisher aber kein unterschriftsreifes Vertragsangebot vorgelegt haben. Auch dass sich die Bayern bis zuletzt um Erling Haaland, der nun von Borussia Dortmund zu Manchester City wechselt, bemüht haben sollen, soll Lewandowski verstimmt haben.
2023 könnte Lewandowski ablösefrei gehen. Mit Blick auf die gesunkenen Einnahmen in der Corona-Pandemie ist der Spielraum der Bayern eingeschränkt. "Wir haben nicht unendlich viel Geld", sagte Salihamidzic.
Beim möglichen Lewandowski-Deal dürfte aber neben der Ablösesumme auch die Nachfolgersuche entscheidend sein. Spekuliert wurde unter anderem bereits über Sebastien Haller von Ajax Amsterdam, Leverkusens Patrik Schick oder Darwin Nunez von Benfica Lissabon.