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Für Senft ist Trainerjob beim KSC ein "großes Privileg"

Der Ex-Ried-Coach startete in seine neue Aufgabe in der zweiten deutschen Bundesliga.

Für Senft ist Trainerjob beim KSC ein "großes Privileg" Foto: © IMAGO / Eibner

Für Maximilian Senft hat ein neues Kapitel in seiner Trainerkarriere begonnen.

Mit einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag startete der ehemalige Ried-Coach in die Aufgabe beim Karlsruher SC.

"Ich verfolge den deutschen Fußball seit meiner Kindheit und da war der KSC immer ein fester Teil davon", sagte der 36-Jährige. Als Trainer beim deutschen Zweitligisten tätig zu sein, sei für Senft ein "großes Privileg".

Das Stadion und die Fans hätten bei der Entscheidung, nach Deutschland zu wechseln, eine große Zugkraft gehabt.

KSC-Sportchef: "Wollen zur Top 20 in Deutschland gehören"

Der Wiener hatte die SV Ried nach drei Jahren verlassen, der Abschied wurde noch während des Europacup-Playoffs der abgelaufenen Saison verkündet.

Nach dem Abstieg in die ADMIRAL 2. Liga 2023 führte Senft die Innviertler im vergangenen Jahr wieder zurück in die Bundesliga.

Auch beim KSC soll es langfristig wieder nach oben gehen. "In den nächsten vier Jahren wollen wir zur Top 20 in Deutschland gehören", sagte Sportchef Mario Eggimann.

Für Senft geht es kurzfristig einmal darum, die Mannschaft kennenzulernen. "Das beginnt mit dem Trainingsauftakt am Sonntag." Der ehemalige Pokerspieler tritt mit einer klaren Spielidee an: "Wir wollen aktiv verteidigen und Bälle im Vorwärtsverteidigen gewinnen."

Ben Farhat von Eintracht Frankfurt umgarnt

Senft sei bereits seit einiger Zeit in die Kaderplanung involviert gewesen. Der KSC hat bereits mehrere Neuzugänge fixiert, der eine oder andere könnte noch dazukommen.

Bei Offensivtalent Louey Ben Farhat steht hingegen ein Abgang zu Eintracht Frankfurt im Raum. "Solange eine finanzielle Schmerzgrenze nicht überschritten wird, spielt Lou nächstes Jahr bei uns", betont Eggimann den sportlichen Wert des 19-Jährigen.

Laut "Sky" ist sich Ben Farhat mit der SGE bereits mündlich über einen Wechsel einig. Die Frankfurter hätten zudem ein erstes Angebot über sechs Millionen Euro abgegeben. Der KSC soll jedoch ein Gesamtpaket von bis zu 15 Millionen Euro inklusive Boni fordern.

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