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Letsch über Ex-Salzburger: "Kann Level von Musiala erreichen"

Der Ex-Salzburg-Coach schwärmt über seinen ehemaligen Schützling. Juventus Turin stellte ihn kürzlich vor.

Letsch über Ex-Salzburger: "Kann Level von Musiala erreichen" Foto: © GEPA

Juventus Turin stellte kürzlich Kerim Alajbegovic (18) von Bayer 04 Leverkusen vor. Kolportiert ist eine Ablöse von 32 Millionen Euro.

Der Bosnier machte vergangene Saison als Spieler des FC Red Bull Salzburg auf sich aufmerksam, Leverkusen holte ihn per Rückkaufoption zurück.

Maßgeblichen Anteil an seiner Entwicklung hat auch Thomas Letsch, der Deutsche betreute ihn bis zu seiner Entlassung Mitte Februar in Salzburg.

Vertrauen gerechtfertigt

Der heutige Cheftrainer von Al-Shabab schwärmt gegenüber "Tuttosport" von seinem Ex-Schützling: "Alajbegovic hat mein Vertrauen vollauf gerechtfertigt. Ich hatte daran keine Zweifel. Er ist ein großes Talent, ein lernbereiter Typ. Dank seiner stetigen Weiterentwicklung hat er sich einen Platz in der Nationalmannschaft erkämpft und an der WM in den USA teilgenommen."

Letsch beschreibt ihn wie folgt: "Er kommt über den linken Flügel und zieht dann nach innen. Er verfügt über erstklassige Technik und einen hervorragenden Schuss und ist in Eins-gegen-Eins-Situationen brandgefährlich, da das Dribbling zu seinen Spezialitäten zählt. Weiters hat er auf intelligente Weise gelernt zu erkennen, wann es richtig ist, auf den Gegner zuzugehen, und wann es besser ist, den Ball anders zu spielen."

Letsch habe ihm auch beigebracht sich gegen den Ball für das Team aufzuopfern. Wird Alajbegovic also irgendwann zu den besten Spielern der Welt zählen?

Letsch traut ihm viel zu

"Ich bin mir sicher, er kann das Level von Musiala und Wirtz erreichen, wenn er in diesem Tempo weitermacht", traut ihm der Ex-Salzburg-Coach viel zu.

Gerade der Ehrgeiz des Spielers gefällt Letsch. "Er will immer gewinnen, er verliert nicht gern. Er steckt Niederlagen schlecht weg. Wenn er verliert, wird er missmutig und wütend. Denn er fühlt sich als Gewinner. Er wurde geboren, um Trophäen zu gewinnen", so der Deutsche.

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