Sarkastischer Guardiola
Coach Josep Guardiola übte sich nach der Partie in Sarkasmus. "Jeder will mich feuern", antwortete der Spanier auf die Frage nach seiner Zukunft beim englischen Topclub.
"Eines Tages werde ich hierherkommen und sagen: "Bye Bye Leute." Die Spekulationen, dass der 55-Jährige nach zehn erfolgreichen Jahren am Ende dieser Saison City verlassen könnte, gibt es schon länger.
So richtig lässt sich Guardiola bei seiner Zukunftsplanung nicht in die Karten schauen. Schon öfter gab es Rücktrittsspekulationen. Sein aktueller Vertrag läuft am Ende der nächsten Saison aus.
Guardiola rechnet mit "rosiger" Zukunft
"Die Zukunft wird rosig sein. Nächste Saison kommen wir wieder zurück", sagte er. In der K.o.-Runde sollte es dann aber nicht wieder gegen Real gehen, kam doch viermal in den jüngsten fünf Jahren im direkten Duell das Aus.
Nur 2023 auf dem Weg zum späteren Titelgewinn setzten sich die "Citizens" durch. Eine gute Saison kann es für sie trotz Out noch werden, haben sie doch national noch drei Titelchancen.
Eine davon soll am Sonntag im Ligacup-Finale gegen Premier-League-Tabellenführer Arsenal genutzt werden.
Arsenal mit Selbstvertrauen
Die "Gunners" stärkten allerdings ihr Selbstbewusstsein, gaben sich nach dem Auswärts-1:1 beim Heim-2:0 gegen Bayer Leverkusen keine Blöße. Eberechi Eze leitete den Sieg mit einem laut Trainer Mikel Arteta "magischen Moment" ein.
Für den Ex-Stürmer von Crystal Palace war es der erste Treffer in der "Königsklasse". "Es ist ein spezielles Tor, natürlich werde ich mich lange daran erinnern", sagte der 27-Jährige.
Auch Declan Rice (63.) traf. "Wir sind noch in allen Bewerben dabei, daher spielen wir seit Oktober alle drei Tage. Ich bin völlig erschöpft, aber wir finden Wege, um zu gewinnen, und das ist gut so", erläuterte der Torschütze.
Im Viertelfinale wartet Sporting Lissabon, das den Höhenflug des norwegischen Überraschungsteams Bodö/Glimt mit einem Heim-5:0 nach Verlängerung doch noch stoppen konnte.
PSG für Gegner "immer unberechenbar"
Weiter von der Titelverteidigung träumen darf Paris St. Germain. Das Gesamt-8:2 gegen Chelsea war ein beeindruckendes Zeichen.
"Wir haben erneut gezeigt, dass wir wirklich eine Mannschaft sind, die auf unterschiedliche Weise spielen kann und für unsere Gegner immer unberechenbar ist. Ich bin stolz, denn mit einem solchen Ergebnis rechnet man nicht", bilanzierte PSG-Coach Luis Enrique.
Auf ein Heim-5:2 folgte ein Auswärts-3:0. "Die zwei schnellen Tore waren der Schlüssel für den Sieg." Khvicha Kvaratskhelia (6.), Bradley Barcola (15.) und Senny Mayulu (62.) sorgten für klare Verhältnisse.
"In beiden Spielen waren sie eiskalt, mit Schüssen von außerhalb des Strafraums. Das ist das Niveau, das wir erreichen müssen", sagte Chelsea-Coach Liam Rosenior.