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Barcelona und PSG verweigern TV-Sender Interviews

Einem TV-Experten wird Rassismus vorgeworfen. Dieser assistierte einst Diego Simeone bei Atletico Madrid.

 Barcelona und PSG verweigern TV-Sender Interviews Foto: © getty

In Paris ging es im Champions-League-Viertelfinale zur Sache. Ein Hin und Her endete in einem 3:2-Sieg für den FC Barcelona (Spielbericht >>>).

Grund genug für diverse TV-Sender vor Ort auf Stimmenfang zu gehen. Erfolglos dürte der Sender "movistar" gewesen sein.

"Ich verstehe, dass viele von Ihnen Reaktionen von Barcelonas Spielern hören möchten. Aber die UEFA, PSG und Barça haben uns davon in Kenntnis gesetzt, dass sie nicht mit uns sprechen werden, weil sie sauer wegen eines Kommentars sind, der während der Vorberichterstattung im Studio abgegeben wurde", meinte nur Reporter Ricardo Sierra.

Ex-Atletico-Co sorgt für Aufreger

Grund dafür ist TV-Experte German Burgos. Der langjährige Assistent von Atletico Madrid ließ sich zu einer Aussage hinreißen, die beide Klubs als rassistisch bewerten.

"Wenn es bei ihm mit dem Fußball nicht klappt, kann er immer noch an der Ampel arbeiten", sagte er zu Barca-Supertalent Lamine Yamal (16).

Im Anschluss entschuldigte sich Burgos. "Ich wünschte, ich hätte die Fähigkeiten, die dieser Junge besitzt. Es war ein Kommentar, der nicht darauf abzielte, jemanden zu verletzen. Wir reden hier über Fußball und sonst nichts. Falls er sich beleidigt fühlte, tut es mit leid und ich entschuldige mich öffentlich", so der 54-Jährige.

Seinen Fauxpas erklärt er so: "Manchmal bringt dich Humor in Schwierigkeiten. In der heutigen Zeit muss man sich an alles anpassen und das ist es, was wir tun."

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