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Transfer fix: Hartberg-Legende wechselt zu Sturm
Jürgen Heil wechselt innerhalb der Steiermark. Er verlässt "seinen" TSV damit nach elf Jahren.
Schon zuletzt geisterte das Gerücht durch die Liga, nun ist die Tinte trocken: Hürgen Heil verlässt den TSV Hartberg und schließt sich dem SK Sturm Graz an.
Der 29-Jährige, dessen Vertrag ausläuft, wechselt ablösefrei zu den "Blackies".
Damit endet in Hartberg eine Ära: Insgesamt elf Jahre spielte Heil in Hartberg und schaffte es mit den Oststeirern von der Regionalliga bis in die Bundesliga. Heil hinterlässt mit 321 Spielen, 19 Toren und 24 Assists eine beeindruckende Bilanz im Dress des TSV.
"Chance muss man ergreifen"
Die Entscheidung, den TSV Hartberg zu verlassen, sei ihm nicht leicht gefallen, so Heil. "Aber wenn man als Steirer die Möglichkeit bekommt, für das fußballerische Aushängeschild des Landes zu spielen, muss man diese Chance ergreifen. Der SK Sturm hat immer große Ambitionen, ich will mit meinen fußballerischen Qualitäten, aber auch mit meiner Einstellung und Mentalität vorangehen und dabei helfen, dass der Klub erfolgreich ist", so der 29-Jährige.
"Mit Jürgen Heil konnten wir einen erfahrenen Bundesligaspieler mit großer fußballerischer Qualität für uns gewinnen, der sowohl im Mittelfeld als auch auf der rechten Seite flexibel einsetzbar ist. Als Steirer hat er bereits jetzt enormen Bezug zum SK Sturm und als langjähriger Kapitän und Mentalitätsspieler wird er weitere Führungsstärke in unsere Kabine einbringen können", wird Sturms Sport-Geschäftsführer Michael Parensen zitiert.
Spieler wie Heil "werden immer seltener"
In Hartberg falle der Abschied allen schwer und schmerze, doch der Stolz auf die gemeinsamen Jahre und Erfolge überwiege, wie der TSV in einer Aussendung mitteilt.
"Spieler wie Heili werden im modernen Fußball immer seltener – direkt, bodenständig und handgeschnitzt. Jürgen hat den TSV Hartberg wie kaum ein anderer Spieler verkörpert. Mit seiner Leidenschaft, seinem aufopferungsvollen Einsatz und seiner Mentalität war er über 11 Jahre hinweg ein Vorbild auf und neben dem Platz. Er stellte sich stets in den Dienst der Mannschaft, gab in jedem Spiel 100 % und mehr und entwickelte sich zu einer echten Führungspersönlichkeit sowie Identifikationsfigur", sagt Obmann Erich Korherr.