Kühbauer? Kalajdzic: "Vielleicht bester Trainer, den ich hatte"
Der LASK steuert auf das Double zu. Sasa Kalajdzic lässt nach dem Sieg gegen Rapid aufhorchen.
Sasa Kalajdzic und der LASK befinden sich aktuell auf dem besten Weg, Fußball-Österreich in der Saison 2025/26 zu erobern.
Nach dem Titelgewinn im ÖFB-Cup-Finale am Freitag setzen sich die Linzer auch im Bundesliga-Duell mit dem SK Rapid furios durch (zum Spielbericht >>>). Der dritte Pflichtspielsieg in Folge lässt die Athletiker - zwei Runden vor Schluss - die Tabellenspitze erklimmen.
Dass ÖFB-Stürmer Kalajdzic dabei eine federführende Rolle einnimmt, unterstrich er auch mit einer starken Leistung gegen die Hütteldorfer. Im Anschluss an die Partie stand er bei "Sky" Rede und Antwort - und ließ dabei neben einem Zukunftsupdate auch mit großem Lob für seinen Trainer aufhorchen.
Anfangsschwierigkeiten
Wie der 22-fache A-Nationalspieler im Post-Match-Interview verrät, gab es dabei zwischenzeitlich auch Differenzen zwischen Erfolgscoach Didi Kühbauer und ihm. Zu Saisonbeginn musste Kalajdzic öfter mit der Ersatzbank und der Jokerrolle Vorlieb nehmen.
Vor allem die Verletzungshistorie des 2,00-Meter-Hünen habe dabei in Kühbauers Überlegungen eine Rolle gespielt.
"Das habe ich am Anfang nicht verstanden. Dann haben wir ein Gespräch gehabt. Ich habe es akzeptiert, auch wenn es schwer war. Ich hab dann Gas gegeben und es mir auch erarbeitet. Er hat mir nichts geschenkt."
"Vielleicht bester Trainer, den ich hatte"
Mittlerweile scheint alles ausgeräumt. Kalajdzic brauche jemanden, der "auf seine Gesundheit schaue" und "ihm bissl' in den Orsch tritt".
"Er kümmert sich um mich. Er weiß, was ich brauche. Am Ende des Tages ist es ihm wichtig, dass ich gesund bin. Er weiß, wenn ich gesund bin, kann ich liefern", sagt der Wiener.
Auf die Frage, wo Kühbauer unter seinen bisherigen Trainern rangiert, antwortet Kalajdzic mit großem Lob: "Er ist bis jetzt vielleicht der beste Trainer, den ich hatte - im Sinne, dass er auf mich schaut und ihm wichtig ist, dass es mir gut geht und nicht sein persönlicher Erfolg."
Wolves-Vertrag gilt auch in Championship
Das gelte aber nicht nur für ihn. "Er weiß, was er zu tun hat. Das sieht man bei der ganzen Mannschaft. Die spielt phänomenal. Ich glaube, wir stehen zurecht ganz oben."
Hinsichtlich seiner persönlichen Zukunft lässt sich Kalajdzic nicht wirklich in die Karten schauen. Sein Vertrag bei Stammklub Wolverhampton Wanderers gelte jedenfalls auch für die Championship, verrät Kalajdzic.
"Dino Buric und ich sind ständig im Austausch. Er war der entscheidende Faktor, dass ich hergekommen bin. Was im Sommer passiert, weiß ich nicht. Es sind auch paar Leute von Wolves da, die haben sich das Spiel angeschaut. Ich lebe im Hier und Jetzt. Seit ich das mache, fahre ich relativ gut."