Der LASK ist Sieger des UNIQA ÖFB-Cup 2026 und hält die Chance auf das Double am Leben!
In einem packenden Finale von Klagenfurt bezwingen die Linzer den beherzt dagegenhaltenden SCR Altach mit 4:2 nach Verlängerung.
Für die "Athletiker" ist es der zweite Cup-Titel nach 1965, als am Ende der Saison auch zum bislang einzigen Mal der Meistertitel zu Buche stand.
Didi Kühbauer schafft somit die erfolgreiche "Titelverteidigung", nachdem er im Vorjahr mit Ex-Klub WAC triumphierte.
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Flotter Start und Demaku-Traumtor
Die Partie geht schon flott los, nach zehn Minuten steht es 1:1: Greil bringt Altach durch eine Direktabnahme in Front (5.), wenig später landet eine Horvath-Hereingabe bei Usor, der wuchtig abschließt (10.).
Davon nicht geschockt, bleiben die Altacher mutig.
Der vermeintliche Rückstand nach einem Adeniran-Kopfball hält dem VAR-Check nicht stand, Cisse ist zuvor im Abseits (21.).
Dann sorgt Greil nach seinem Treffer auch für einen Assist, er sieht den knapp außerhalb des Strafraums perfekt postierten Demaku, der satt ins Kreuzeck abschließt (30.) - 2:1 für die Vorarlberger! Das markiert auch den Pausenstand.
LASK trifft zweimal, einmal zählt's
Nach Seitenwechsel geht es ähnlich offen weiter. Kalajdzic hat die große Chance auf den Ausgleich, scheitert aber an Stojanovic (49.).
15 Minuten später ist der Gleichstand wiederhergestellt: Einen weiten Abschlag leitet Kalajdzic weiter, Adeniran zieht volley ab (66.).
Auch die Schlussphase der regulären Spielzeit bleibt offen, der vermeintliche Lucky Punch gelingt dem LASK in der Nachspielzeit: Adeniran steigt hoch und trifft per Kopf, ist zuvor aber hauchdünn vorn (90.+4). Es braucht die Verlängerung.
Doppelschlag zur Entscheidung
In dieser geht dem Außenseiter dann doch die Luft aus: Ein LASK-Doppelschlag sorgt für die Entscheidung.
Erst steht Bello im Strafraum völlig allein und trifft per Aufsitzer (101.), nur wenige Momente später schickt Kalajdzic Adeniran mit einem Zuckerpass auf die Reise - der US-Stürmer bleibt souverän (103.).
Alle Hoffnungen auf ein Comeback muss Altach nach Rot gegen Mustapha begraben, er trifft seinen Gegenspieler Bello in einer überflüssigen Aktion mit dem Ellbogen im Gesicht (108.).