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Sascha Horvath
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Samuel Adeniran
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Moses Usor
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Janis Antiste
LASK weiter auf Kurs! "Sieg der Mentalität, der Leidenschaft"
Der Cup-Titel steckte nur 15 Minuten in den Beinen. Warum Rapid mithalf, dass die Linzer zwei Spiele vor dem Ende ganz oben stehen.
von Johannes Bauer
Nur 72 Stunden waren Zeit für die Feier des Cup-Titels, Regeneration und Vorbereitung für den LASK. 15 Minuten schien es so, als könnte Rapid daraus Kapital schlagen.
Danach war keine Spur mehr davon.
Am Ende wirkten die Linzer beim 3:1-Sieg (Spielbericht>>>) nicht wie die Mannschaft, die 120 Minuten und eine lange Partynacht in Klagenfurt in den Beinen hatte.
"Die ersten 15, 20 Minuten waren wir Passagier", gab Didi Kühbauer zu. "Wir waren einfach nicht aktiv genug, sondern haben nur reagiert. Gegen Rapid darfst du nicht reagieren, du musst agieren."
Das nahm sich seine Mannschaft nach diesem Zeitraum - und dem Gegentreffer - aber zu Herzen.
"Nachträglich kann ich es sagen: Es war vielleicht gut, dass wir das Tor bekommen haben, denn dann ist es ein bisschen besser geworden. Es hat uns in die Karten gespielt, dass sich Rapid eigentlich überraschenderweise nach dem 1:0 zurückgezogen hat."
Der nächste Gang war da
"Ein bisschen" ist gut: Spätestens nach dem Ausgleich schien kein Zweifel mehr am Ausgang des Spiels, obwohl der bis zur 52. Minute auf sich warten ließ.
"Sie haben uns nach den ersten 15 Minuten das Leben leichter gemacht, weil sie sich zurückfallen haben lassen", stimmte Sascha Horvath zu. Der Kapitän machte den Ausgleich.
Davor sei der LASK "nicht so bissig und spritzig" wie sonst gewesen - das schob Horvath sehr wohl auch auf den Ablauf der letzten drei Tage.
Spätestens zur Halbzeit kein Thema mehr: "Wir haben gewusst, dass wir da rauskommen und eine Schippe drauflegen."
Körper keine Ausrede
Für Goalie Lukas Jungwirth durfte die Ausrede sowieso nicht zählen: "Wenn man um den Meistertitel mitspielen darf, darf man sich auf das Körperliche nicht rausreden. Da muss man mit dem Kopf drübergehen."
Dem Schlussmann, der in der letzten halben Stunde nicht mehr viel zu tun hatte, gefiel eines besonders: "Wir haben nie aufgehört Fußball zu spielen. Es ist nach dem 3:1 genauso weitergegangen."
Auch das war ein Statement. Kühbauer: "Es war ein absolut verdienter Sieg, weil wir ihn mehr wollten, mehr für das Spiel investiert haben, viel klarer waren."
Es sei "ein Sieg der Mentalität, des Willens, der Leidenschaft. Ich bin echt riesig stolz auf die Truppe."