Endstand
3:1
0:1 , 3:0
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Auf Double-Kurs! Überzeugende LASK-Wende gegen Rapid

Die Athletiker gewinnen nach dem Cupfinale auch das Bundesliga-Topspiel. Dabei hat Rapid in der ersten Hälfte noch Vorteile.

Auf Double-Kurs! Überzeugende LASK-Wende gegen Rapid Foto: © GEPA

Der LASK erklimmt wieder die Tabellenspitze und beerdigt die Hütteldorfer Titelträume.

Zu Hause gegen den SK Rapid gewinnt die Kühbauer-Elf zum Abschluss des 30. Spieltags der ADMIRAL Bundesliga mit 3:1. Die Hütteldorfer liegen zur Pause mit 1:0 vorne, danach sind die Linzer aber das bessere Team.

Mit 33 Punkten führen die Linzer die Bundesliga somit wieder vor Sturm und Salzburg an. Rapid, mit 27 Zählern Vierter, hat keine Chance mehr auf den 33. Meistertitel.

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Gegen den frisch gekrönten Cupsieger erwischen die Hütteldorfer den besseren Start. Schon nach drei Minuten trifft Dahl zur Führung - aber nur vermeintlich. Beim Zuspiel von Amane steht der Norweger im Abseits.

Verdiente Führung

In der Folge hat Rapid weiterhin mehr vom Spiel und trifft in der elften Minute tatsächlich zum 1:0: Bolla findet im Strafraum Kara, der per Kopf in den Fünfmeterraum legt, wo Antiste Jungwirth aus kurzer Distanz keine Chance lässt.

Bis der LASK ebenbürtig wird, dauert es noch knapp zehn Minuten. Die erste klare Chance hat Kalajdzic (30.) nach einer Andrade-Flanke, der ÖFB-Stürmer köpft drüber.

Aus noch besserer Position köpft Adeniran zehn Minuten später nach Danek-Hereingabe über die Latte. Die letzte Chance bis zur Pause hat der Torschütze, doch auch Antistes Kopfball nach einer Freistoßflanke von Seidl fliegt übers Tor (44.).

LASK kommt nach der Pause schnell zurück

Wie schon im ersten Durchgang beginnen die Grün-Weißen besser: Dahl verfehlt eine Kara-Flanke nur um wenige Zentimeter (46.), bei einem Missverständnis zwischen Tornich und Jungwirth bringen sich die Linzer beinahe selbst in die Bredouille (47.).

Durch Kalajdzic (51.) nähert sich der LASK dem Ausgleich, der nur eine Minute später auch fällt: Am Sechzehner dribbelt Horvath an, spielt einen Doppelpass mit Kalajdzic und trifft anschließend stark ins linke, untere Eck (52.).

Der LASK arbeitet nun an der Führung, Jörgensen (57.) trifft aber nur das Außennetz. Auf der anderen Seite vergibt Kara nach einem Horn-Querpass allein vor Jungwirth das 2:1, der Stürmer schießt aus elf Metern daneben (59.).

Der Joker trifft zur Vorentscheidung

Aus elf Metern trifft nur drei Minuten später der LASK. Raux-Yao foult Kalajdzic nämlich im Sechzehner, woraufhin Adeniran den Strafstoß flach im rechten Eck versenkt.

Beide Teams wechseln danach mehrfach. Beim LASK kommt Usor für Danek, Rapid bringt Demir, Wurmbrand und Weimann ins Spiel. Dennoch sind die "Athletiker" aber näher am 3:1 - und damit der Vorentscheidung dran.

Zuerst zählt Tornichs Tor wegen eines Handspiels nicht, in der 75. Minute sticht dann allerdings der Joker: Nach einer wunderbaren Ecken-Variante trifft Usor wuchtig ins rechte, untere Eck. Für den Nigerianer ist es das 13. Saisontor.

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Platzverweis zum Abschluss

In der Schlussphase kommen die Rapidler nicht mehr heran. Stattdessen fällt das nächste Abseitstor, diesmal durch Adeniran, auf Seiten der Gastgeber (88.) Somit endet die Partie mit 3:1.

Kurz vor dem Ende gibt es aber noch einen Aufreger: Bogarde dribbelt an der linken Außenbahn, woraufhin Rapid-Kapitän Seidl ein Frustfoul begeht. Er trifft seinen Gegenspieler bei seiner Grätsche mit dem Fuß am Knöchel - und sieht zurecht Glattrot (90.+7).

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