Janko und Herzog legen sich auf Meisterfavoriten fest
Die beiden sprechen in der neuen Folge ihres gemeinsamen Podcasts über das Meisterrennen und ob dieses Jahr der glanzloseste Meister aller Zeiten gekürt wird.
Die Meisterschaft präsentiert sich zwei Runden vor Schluss spannender denn je: Mit Ausnahme des TSV Hartberg und Austria Wien darf sich jedes Team noch realistische Hoffnungen auf den Titel machen.
In der 15. Folge des Podcasts "Herzerl mit Janko" nehmen die ehemaligen ÖFB-Teamspieler Andreas Herzog und Marc Janko das packende Meisterrennen genauer unter die Lupe und legen sich dabei auch auf einen Favoriten fest.
Salzburg vs. Sturm als Knackpunkt?
Eine Schlüsselrolle könnte dabei das Topspiel zwischen Salzburg und Sturm gespielt haben. Herzog betont: "Bei einem Sieg wäre Salzburg mein Favorit gewesen."
Das 1:1-Remis helfe hingegen keinem der beiden Teams wirklich weiter.
Besonders für Sturm sieht er die Situation kritisch: "Wenn SK Sturm Graz nicht gewinnt, können sie auch nicht Meister werden. Die Ausgangsposition hat sich nicht verbessert."
LASK will mehr
Der LASK will hingegen nach dem Cupsieg direkt nachlegen und greift nun nach dem Double. Es wäre der erste Meistertitel seit 1965.
"Der LASK hat alles in der eigenen Hand", analysiert Marc Janko, sagt aber auch: "Sollte Rapid am Abend gegen den LASK gewinnen, lägen die Top vier nur noch einen Punkt auseinander."
Theoretisch sind Rapid und LASK die letzten verbleibenden Teams, die es in der eigenen Hand haben, Meister zu werden. Salzburg und Sturm sind auch auf Ergebnisse der Konkurrenz angewiesen.
Trotz der engen Ausgangslage legen sich Herzog und Janko auf einen Favoriten fest. "Ich glaube ein bisschen mehr an den LASK, durch die letzten Auftritte", sagt Janko.
"Es ist ihnen zuzutrauen", schließt sich Herzog an.
Der glanzloseste Meister aller Zeiten?
Mehrere Vereine werden sich im Nachhinein wohl ärgern, ihre Chancen im Meisterrennen nicht konsequent genutzt zu haben.
"So leicht wie heuer wäre der Titel wohl noch nie zu holen gewesen", heißt es von Herzog.
Am Ende dürfte das jedoch kaum eine Rolle spielen. Denn egal, wie spektakulär oder unspektakulär der Weg war: "Im Endeffekt wird es der Mannschaft, die Meister wird, es egal sein."