Auch Helm hadert
"Wir fahren enttäuscht nach Hause. So ein Ergebnis kann man drüber bringen", meinte auch Cheftrainer Stephan Helm, der seiner Mannschaft aber eine gute Leistung attestierte.
Torschütze Plavotic resümierte: "Zufrieden sind wir nicht, aber wir nehmen den Punkt mit." Das nötige Quäntchen Glück blieb weiter aus, kassierte die Austria doch bereits im Derby kurz vor Schluss den Ausgleich.
Und wie kommt man da raus?
Da war sich Fischer auch nicht so sicher: "Viel können wir gar nicht anders machen, wir müssen uns das Glück erarbeiten. Vergangene Saison ist alles auf unsere Seite geflogen, heuer will nichts sein. Dann bewegst du dich nicht vom Fleck."
Genau diese Arbeit wartet auf die Austria in den letzten drei Wochen. Die Meisterchance ist so gut wie dahin, mit 23 Punkten und Rang fünf fehlen auch auf Stadtrivale Rapid vier Zähler.
Vielleicht können wir noch Rapid überholen und Platz vier noch einmal angreifen. Das ist eher das realistischste in unserer Situation.
Ziel Rapid abfangen?
"Es gibt noch drei Spiele. Wir schauen, dass wir sie bestmöglich rüberbringen. Vielleicht können wir noch Rapid überholen und Platz vier noch einmal angreifen. Das ist eher das realistischste in unserer Situation", lautete die Parole vom Austria-Kapitän.
Angesprochen darauf musste Coach Helm schmunzeln: "Mandi ist schon lange bei der Austria. Solange es möglich ist, wollen wir die bestmögliche Platzierung herausholen."
Es wartet ein Heimspiel gegen Hartberg, das Auswärtsderby bei Rapid und der LASK daheim. "Wir wollen unsere Mannschaft weiterentwickeln. Die Fans spüren, dass wir das Beste herausholen", meinte Helm, der den Support der violetten Anhänger lobte.