Es ist sehr, sehr schwer. Jeder Gegner kommt hierher, rührt den Beton an und stellt den Mannschaftsbus hintenrein. Und das zu bespielen, ist das Schwierigste auf der Welt.
Die Austria und der tiefe Block
Danach konzentrierte sich die Austria auf eine stabile Defensive, verteidigte konsequent und ließ Sturm kommen. Ein ums andere Mal verzweifelten die Hausherren am tiefen Block der Veilchen.
Das sah auch Ingolitsch so: "Ich möchte es nochmal dazu sagen: Es ist sehr, sehr schwer. Jeder Gegner kommt hierher, rührt den Beton an und stellt den Mannschaftsbus hintenrein. Und das zu bespielen, ist das Schwierigste auf der Welt."
Am Ende benötigten die Grazer ebenfalls eine Standardsituation, um nicht noch als Verlierer vom Platz zu gehen. Paul Koller drückte eine Kopfball-Verlängerung von Gizo Mamageishvili über die Linie (85.).
"Drei Punkte wären wichtiger gewesen"
Mit welchem Körperteil der Innenverteidiger ihn gemacht hat, wusste er danach nicht mehr: "Ich habe keine Ahnung. Als der Schiedsrichter den Treffer nochmal gecheckt hat, musste ich kurz zittern, ob nicht doch eine Hand dabei war. Im Endeffekt schön, dass ich ein Tor gemacht habe, aber die drei Punkte wären wichtiger gewesen."
Am Ende stand ein Punkt, der den Grazern nicht weiterhilft. Die Tabellenführung ist futsch, das Rennen um die Meisterschaft spitzt sich weiter zu. Kommende Woche geht es in die Mozartstadt.
Bis dahin will Ingolitsch auch die Probleme im letzten Drittel in den Griff bekommen: "Wir müssen jetzt mit den Waffen kämpfen, die uns zur Verfügung stehen. Wir werden uns wieder intensiv zusammensetzen und vielleicht müssen wir neue Ideen, Anordnungen oder Strukturen finden, um noch zwingender zu werden."
Die Zeit dafür ist in jedem Fall knapp.