Beichler: "Nächsten Spiele sind Gott sei Dank nicht gegen Rapid"
Salzburg verliert zum dritten Mal in Folge 0:1 gegen Rapid. Weshalb es vor allem gegen die Hütteldorfer nicht klappt, weiß RBS-Coach Beichler auch nicht ganz.
von Vincent Öfner
Die 0:1-Niederlage des FC Red Bull Salzburg beim SK Rapid (Spielbericht>>>) ist bereits die dritte Pleite der "Bullen" gegen die Hütteldorfer in dieser Saison.
Dreimal in Folge blieb Salzburg torlos, dreimal in Folge verlor man 0:1. Dabei stellen die Mozartstädter die bislang beste Offensive in dieser Saison und auch in den vorangegangen fünf Spielen konnte jeweils einen eigener Treffer bejubelt werden.
Das letzte Mal ohne Tor blieb man gegen Rapid.
"Das ist uns nicht gelungen"
Warum es gerade gegen die Hütteldorfer im Moment nicht laufen will, kann Salzburg-Coach Daniel Beichler selbst nicht ganz beantworten.
"Wenn es diese allgemeingültige Rezept nach den ersten zwei Spielen schon gegeben hätte, dann hätten wir versucht, das den Jungs heute mitzugeben", sagt der Salzburg-Coach.
"Wir haben versucht, den Jungs einiges mitzugeben, damit wir in der Offensive zu mehr Torchancen kommen. Aber wenn man sich das Spiel anschaut, dann ist uns das nicht gelungen. Es ist Fakt, dass wir zu wenig Torchancen hatten", so Beichler weiter.
"Es war sicher nicht unser bestes Spiel"
Dabei startete Salzburg sehr schwungvoll in die Partie. Karim Konate hatte in der ersten Halbzeit gleich zwei Mal die Möglichkeit auf die Führung, doch mit Fortdauer der Partie kämpfte sich Rapid immer besser ins Spiel.
"Wir sind sehr gut reingestartet, waren überlegen. Rapid hatte in der ersten Hälfte keine einzige Torchance", sagt Beichler.
In Durchgang zwei änderte das Bild jedoch, denn "Rapid hat uns den Zugriff erschwert. Sie haben weniger Bälle verloren. Unsere Umschaltmomente haben wir nicht sauber genug fertig gespielt. Es war sicher nicht unser bestes Spiel, und es ist am Ende sehr enttäuschend", meint der Salzburger-Trainer.
"Müssen Kapitel Rapid schließen"
Schlussendlich besorgte Ercan Kara in der 88. Minute den späten Siegtreffer für Rapid. Hätte hingegen Salzburg drei volle Punkte eingefahren, wäre man selbst an die Tabellenspitze gesprungen und Rapid hätte den 33. Meistertitel wohl abschreiben können.
Doch stattdessen sorgen die "Bullen" dafür, dass Rapid wieder voll im Titelrennen dabei ist. Zwischen Leader LASK und den auf Platz vier liegenden Grün-Weißen liegen bei drei ausstehenden Spielen gerade mal drei Punkte.
Beichler zeigte sich von der dritten Rapid-Niederlage in Folge enttäuscht, jedoch konnte er ihr auch etwas Positives abgewinnen: "Drei Mal in Folge 0:1 gegen Rapid verlieren, tut uns extrem weh. Aber wir müssen das Kapitel Rapid für diese Saison schließen - und die nächsten drei Spiele sind Gott sei Dank nicht gegen Rapid."