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Endstand
2:2
2:0
,
0:2
-
Marinko Sorda
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Daniel Bares
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Mohamed Amine Bouchenna
-
Robin Voisine
NEWS
Lustenau-Matchball vergeben: "Als hätten wir Beton in den Füßen"
Lustenau vergibt die erste Chance, vorzeitig über den Meistertitel zu jubeln. Die Ursachen sind für Trainer und Spieler klar.
Textquelle: © LAOLA1
von Hannah Weinhäupl
Das Unentschieden reicht noch nicht!
Austria Lustenau konnte am 29. Spieltag der ADMIRAL2. Liga den ersten Matchball nicht verwerten und muss die mögliche Aufstiegsparty damit verschieben.
Gegen Austria Salzburg konnte man mit einem 2:2 erst spät einen Punkt aus der Mozartstadt entführen (mehr dazu >>>).
Gerade in der ersten Halbzeit tat sich das Team von Markus Mader schwer und fand kein Mittel gegen die Salzburger, die bereits nach 38 Minuten 2:0 vorne lagen.
"Ich glaube, sie sind besser im Spiel gewesen, aggressiver gewesen, haben mit Selbstvertrauen Fußball gespielt und dann tut man sich sehr schwer. Wir haben kaum Zweikämpfe gewonnen, kaum zweite Bälle gewonnen und dann bist du 0:2 hinten", sagt Matthias Maak gegenüber LAOLA1.
Zudem hätte man sich so viel vorgenommen. Mit einem Sieg wäre der Aufstieg fixiert gewesen.
Er zieht nach dem Spiel einen deutlichen Vergleich: "Bei uns hat es so ausgeschaut, als hätten wir Beton in den Füßen gehabt, keiner hat sich bewegen können, wir haben viel zu viel nachgedacht."
Kapitän sieht auch Positives
Dennoch könne man auch positive Schlüsse aus dem Spiel ziehen, berichtet der Kapitän: "Trotzdem haben wir Moral gezeigt, dass wir nochmal zurückgekommen sind. Darum können wir uns gerade nicht wirklich etwas kaufen, aber ich bin trotzdem stolz auf die Jungs."
Kurz vor Schluss traf Robin Voisine noch zum Ausgleich und sicherte einen Punkt.
Laut Pius Grabher habe man zwei sehr unterschiedliche Gesichter gezeigt. In Halbzeit eins wäre man überfordert gewesen und in der zweiten hätte man mehr riskiert und den Glauben gehabt, als könnte man das Spiel noch drehen.
Dass es an der ersten Halbzeit lag, war jedem klar: "Man hat schon geglaubt, dass die Salzburg mit 12-13 Leuten spielen. Irgendwo war immer ein Violetter", ergänzt Trainer Mader.
Knappe Saison in Liga zwei
Doch nicht nur für Lustenau war die Saison geprägt von vielen Emotionen, gerade die letzte Auswärtsbilanz spricht nicht unbedingt für das Team.
Die Meisterschaft ist so knapp wie selten. Auch der SKN St. Pölten kann am letzten Spieltag noch Meister werden. Die Niederösterreicher bekommen es mit Wels zu tun.
"Wir müssen auch irgendwo froh sein, dass die anderen Mannschaften auch nicht beinhart zuschlagen, jetzt haben wir es noch selbst in der Hand", resumiert Grabher. Er ergänzt: "Wenn wir aufsteigen wollen, dürfen uns solche Spiele wie die letzten drei Auswärtsspiele nicht passieren."
Mit Amstetten wartet auf die Lustenauer bereits am Donnerstag (17:00 Uhr) der nächste Matchball vor eigenem Haus mit zahlreicher Unterstützung. Dennoch hieße es, das Spiel jetzt gut aufzuarbeiten und zu analysieren.
Gegen den Gegner werde ein hartes Spiel erwartet. "Wir müssen alles in die Waagschale werfen, wir haben es als einzige Mannschaft selbst in der Hand", sagt Maak.
Meistertitel bereits im Kopf gehabt?
Der Chefcoach sieht als mögliche Ursache der Leistung in der ersten Halbzeit auch die Gedanken an den ersehnten Meistertitel. "Wenn du so ein großes Ziel vor Augen hast, glaub ich schon, dass der Kopf da ein bisschen mitspielt und das hemmt vielleicht den einen und den anderen motiviert es", betont er.
Dennoch würde es nächste Woche um alles gehen. Es werde kein Selbstläufer und das Team müsste am Punkt sein, ergänzt er vor dem entscheidenden Spiel.
Die Heimstatistik würde dennoch für Lustenau sprechen. Diese muss man gegen Wels nutzen, um die Schale in die Luft stemmen zu dürfen.