1996/97: Meister - SC Austria Lustenau
Punkte: 65
Vizemeister: Vorwärts Steyr (-5 Punkte)
Nach einer durchschnittlichen Vorsaison holte die Lustenauer Austria in der Saison 1996/97 zum großen Wurf in Richtung erstmaligem Aufstieg in die Bundesliga aus.
Über weite Teile der Saison lieferte man sich mit Vorwärts Steyr ein Rennen um den Platz an der Sonne, bis zum 29. Spieltag, als man im direkten Duell in Steyr aufeinandertraf.
Damals benötigten die Vorarlberger, mit Edmund Stöhr als Cheftrainer an der Seitenlinie, ein Remis, um die Meisterschaft beim direkten Konkurrenten vorzeitig zu fixieren.
Dies gelang den Lustenauern schließlich auch. Ein 1:1 fixierte den erstmaligen Aufstieg in das Oberhaus. Vorwärts Steyr musste in die damalige Aufstiegsrelegation, scheiterte mit einem Gesamtscore von 3:7 aber klar an Admira Wacker.
1997/98: Meister - Vorwärts Steyr
Punkte: 54
Vizemeister: SV Spittal/Drau (-4 Punkte)
In der darauffolgenden Saison war es dann jedoch auch für Vorwärts Steyr soweit. Die Oberösterreicher mischten in der Spielzeit 1997/98 mit Braunau, Spittal/Drau, der Vienna und Schwarz-Weiß Bregenz um den Meistertitel mit.
Bis wenige Spieltage vor Schluss spitzte sich das Duell um die Meisterschaft immer weiter zu, ehe Steyr am 26. Spieltag die Vienna bezwingen und aufgrund weiterer Patzer der Konkurrenz plötzlich davonziehen konnte.
So fixierte Steyr den Meistertitel in Runde 29, ohne überhaupt aktiv eingegriffen zu haben. Vorwärts hatte in der damals 15 Klubs umfassenden Liga spielfrei, während Braunau gegen den SV Spittal/Drau patzte - zur Freude des SK Vorwärts Steyr, der nicht mehr von Platz eins verdrängt werden konnte.
Am letzten Spieltag verabschiedeten sich die Oberösterreicher mit einem 1:0 gegen Bregenz ins Oberhaus, in dem man sich jedoch nur eine Saison halten konnte.
2001/02: Meister - SV Pasching
Punkte: 72
Vizemeister: SC Austria Lustenau (-2 Punkte)
3. Platz: BSV Bad Bleiberg (-5 Punkte)
In der Saison 2001/02 hieß das Duell um den Aufstieg lange Zeit SV Pasching gegen die wieder zurück in die LigaZwa gekehrte Lustenauer Austria.
Die Oberösterreicher bekamen jedoch auch eine Menge Druck vom BSV Bad Bleiberg, der zur Saisonhalbzeit sogar weit vor dem SV Pasching, der damals hinter Lustenau und den Kärntnern auf Platz drei rangierte, lag.
Doch dank eines starken Saisonfinishs (mit zwölf Siegen aus den 13 darauffolgenden Spielen) arbeitete sich Pasching an die Tabellenspitze zurück. Mit zwei Punkten Vorsprung hatte man am letzten Spieltag gegen Mattersburg alles in der eigenen Hand.
Doch die Paschinger zeigten Nerven und unterlagen mit 1:2, hatten jedoch Glück, dass Lustenau ebenfalls verlor und eine 1:2-Niederlage gegen den SC Interwetten bezog. So stand Pasching als Aufsteiger fest.
2005/06: Meister - SCR Altach
Punkte: 68
Vizemeister: LASK (-2 Punkte)
Auch die Saison 2005/06 brachte in LigaZwa einiges an Spannung! Neben dem SCR Altach mischten zudem der LASK und zeitweise Austria Lustenau im Rennen um den Meistertitel mit.
Nach einigen spannenden Duellen hatten die Altacher schließlich am vorletzten Spieltag die Chance, den Meistertitel im Aufeinandertreffen mit Lustenau perfekt zu machen.
Und dies gelang den Rheindörflern schließlich auch:
Dank eines 1:0-Sieges behielt man den vier Punkte betragenden Vorsprung bei und war vom LASK, der 1:0 bei den Austria Wien Amateuren gewann, nicht mehr vom Platz an der Sonne zu verdrängen.
2009/10: Meister - FC Wacker Innsbruck
Punkte: 69
Vizemeister: FC Trenkwalder Admira (-2 Punkte)
Wir machen einen weiteren Zeitsprung in die Saison 2009/10.
Zu Beginn der Zehnerjahre stand beim FC Wacker Innsbruck das große Ziel auf der Agenda, nach zweijähriger Absenz wieder in das Oberhaus des österreichischen Fußballs zurückzukehren.
Doch sowohl der SCR Altach, der damals aus der Bundesliga abgestiegen war, als auch die Admira erwiesen sich als harte Brocken und mischten ebenfalls um den Meistertitel in der damaligen ADEG Erste Liga mit.
Nachdem die Tiroler am 24. Spieltag das Duell gegen die Altacher zwar klar verloren, die Admira in Runde 26 aber in die Schranken weisen konnten, ließ man die bis Runde 29 in Führung liegenden Vorarlberger am 30. Spieltag hinter sich, indem man ein 0:0-Remis Altachs gegen die Vienna ausnutzen konnte.
So steuerte man auf den Titel zu, den man schlussendlich mit einem Zähler auf die Admira und drei Zähler Vorsprung auf die Vorarlberger holen konnte.
2010/11: Meister - FC Trenkwalder Admira
Punkte: 75
Vizemeister: SCR Altach (-1 Punkt)
In der Vorsaison noch knapp geschlagen, sollte die Saison 2010/11 jene des FC Trenkwalder Admira werden.
Die Südstädter mischten gemeinsam mit dem SCR Altach, der in der vorangegangenen Spielzeit ebenfalls knapp am Meistertitel vorbeigeschrammt war, um den Aufstieg mit und gingen mit einem Vorsprung von drei Punkten als Tabellenführer in den vorletzten Spieltag, wo man auf Austria Lustenau traf.
Zwar lief die Begegnung erst überhaupt nicht für die Niederösterreicher, die zeitweise mit 1:3 zurücklagen. Durch eine beispiellose Aufholjagd setzte man sich jedoch noch mit 5:3 durch und behielt den Vorsprung bei.
Gegen die Vienna reichte am letzten Spieltag daher ein Remis, das man auf der Hohen Warte einfuhr und sich so zum Meister krönte.
2018/19: Meister - WSG Wattens
Punkte: 65
Vizemeister: SV Ried (-2 Punkte)
Wir springen bereits in die Saison 2018/19, in der die WSG Wattens mit Cheftrainer Thomas Silberberger in der neu formierten 2. Liga mit 16 Teams den Sprung in die Bundesliga schaffte.
Dabei mussten sich die Wattener der SV Ried stellen, die eine Rückkehr ins Oberhaus und damit selbiges Ziel anpeilte.
Nachdem es lange nahezu im Gleichschritt zwischen beiden Mannschaften hin und her ging, ließen die Innviertler am 27. und am 28. Spieltag zwei Mal mit einem Remis aus.
Das wusste die WSG, die mit zwei Siegen an den "Wikingern" vorbeiziehen konnte, zu nutzen.
Den zwei Punkte betragenden Vorsprung gab die Silberberger-Elf schlussendlich nicht mehr her - in Horn feierten die Tiroler den Meistertitel in LigaZwa.
2019/20: Meister - SV Ried
Punkte: 64
Vizemeister: SK Austria Klagenfurt (0 Punkte Differenz --> SV Ried Meister aufgrund der Tordifferenz)
Als die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 auch den Fußball in Österreich lahmlegte, befand sich die SV Ried bereits mit Respektabstand vor Austria Klagenfurt an der Tabellenspitze der damaligen HPYBet 2. Liga und steuerte auf eine erneute Bundesliga-Rückkehr zu.
Doch nach einer dreimonatigen Pause, die Anfang Juni ihr langersehntes Ende fand, brachten die "Wikinger" ihre PS nicht mehr in voller Stärke auf den Rasen, weshalb die Waidmannsdorfer stetig Punkte in der Tabelle gutmachen konnten.
Somit fiel die Entscheidung am letzten Spieltag Ende Juli 2020 in einem Fernduell, wobei die Rieder mit der um ein Tor besseren Tordifferenz einen leichten Vorteil auf ihrer Seite hatten.
Zwar gewann Klagenfurt gegen Wacker Innsbruck klar mit 6:1, die Innviertler legten aber einen drauf, schossen den FAC mit 9:0 ab und krönten sich in einem Herzschlagfinale zum Meister.
2020/21: Meister - FC Blau-Weiß Linz
Punkte: 63
Vizemeister: FC Liefering (0 Punkte Differenz --> Blau-Weiß Linz Meister aufgrund der Tordifferenz)
Noch spannender als in der Vorsaison ging es auch in der Spielzeit 2020/21 zwischen dem FC Blau-Weiß Linz und dem FC Liefering zu.
Nachdem sich beide Mannschaften über eine lange Phase der Saison quasi auf Augenhöhe duellierten, gipfelte die Spannung im direkten Aufeinandertreffen am letzten Spieltag in der Salzburger Red Bull Arena.
Die Begegnung endete mit einem Remis, das der Elf von Cheftrainer Gerald Scheiblehner aufgrund der um einen Treffer besseren Tordifferenz schlussendlich den Meistertitel einbrachte.
Über den Aufstieg jubelte damals allerdings jemand völlig anderes: Da sowohl die Stahlstädter als auch die "Jungbullen" keine Lizenz für die ADMIRAL Bundesliga innehatten, durfte Austria Klagenfurt als Drittplatzierter in eine Relegation mit dem SKN St. Pölten, in der die Waidmannsdorfer den Aufstieg fixierten.
2021/22: Meister - SC Austria Lustenau
Punkte: 70
Vizemeister: FAC Wien (-5 Punkte)
Der erneute Aufstieg des SC Austria Lustenau in der Saison 2021/22 war ein hart erkämpfter.
Der FAC erwies sich mit einer bärenstarken Saison als harter Brocken, der Lustenau bis wenige Runden vor Schluss tief im Nacken saß und ordentlich Druck im Kampf um den Teller in der ADMIRAL 2. Liga ausüben konnte. So gewannen die Wiener beide direkten Duelle für sich und brachten so einen wichtigen Vorteil auf ihre Seite.
Doch eine bittere Niederlage der Floridsdorfer gegen den SV Lafnitz brachte schließlich die vorzeitige Entscheidung im Titelrennen zugunsten der Lustenauer, die sich zur gleichen Zeit mit 2:1 beim SV Horn durchsetzen und uneinholbar über den Meistertitel jubeln konnten.
Der Vorsprung von fünf Zählern auf den FAC blieb den Vorarlbergern übrigens bis nach dem letzten Spieltag erhalten.
2022/23: Meister - FC Blau-Weiß Linz
Punkte: 61
Vizemeister: GAK (-1 Punkt)
Nach dem Meistertitel in der Saison 2020/21 war es für den FC Blau-Weiß Linz 2022/23 auch endlich mit dem Aufstieg soweit:
Doch der Weg dorthin war gewiss kein leichter. Denn mit dem SKN St. Pölten und Topfavorit GAK hatte die Elf von Cheftrainer Gerald Scheiblehner gleich zwei Konkurrenten, die ebenfalls mit dem Aufstieg ins Oberhaus kokettierten.
So blieben alle drei Kontrahenten stets auf Tuchfühlung mit dem jeweils anderen, ehe die Linzer am 25. Spieltag zunächst das direkte Duell mit dem GAK gewinnen und sich am 27. Spieltag mit 2:0 beim damaligen Leader St. Pölten durchsetzen konnten und so kurzzeitig die Tabellenspitze erklimmen sollten.
Doch der GAK holte noch einmal aus und nutzte eine Niederlage der Stahlstädter gegen Horn zu einem erneuten Führungswechsel aus. So gipfelte der Titelkampf, aus dem sich der SKN im Übrigen bereits verabschiedet hatte, am letzten Spieltag in einem Fernduell.
Doch der GAK zeigte Nerven und remisierte nur 1:1 in Dornbirn. Blau-Weiß machte mit einem 3:1-Sieg über den SK Sturm Graz II hingegen alles richtig und fixierte den Aufstieg in letzter Sekunde.