Admira verlängert mit Muhr und verkündet neue Partnerschaft
Die Südstädter legen erste Grundsteine für den angestrebten Bundesliga-Aufstieg in der nächsten Saison. Zugleich fordern die Fans das Aus von Präsident Tschida.
Die Admira verkündet einen Tag nach dem Saisonabschluss in der ADMIRAL 2. Liga, bei dem es einen 1:0-Heimsieg gegen den Floridsdorfer AC gab, zwei Zukunftsentscheidungen.
Einerseits verlängern die Südstädter den Vertrag mit Sportdirektor Ralf Muhr, der diese Rolle seit Mai 2025 bekleidet.
Andererseits geht die Admira eine neue strategische Partnerschaft mit der Schweizer DSM AG rund um Investor Martin Dellenbach ein.
Admira will in die Bundesliga aufsteigen
In Österreich zählen der TSV Hartberg und Regionalligist SV Lafnitz zum DSM-Netzwerk. Auch Viktoria Pilsen und der ungarische Klub Szombathelyi Haladas gehören dazu.
Gerüchte über eine Zusammenarbeit zwischen Dellenbach und der Admira kamen bereits im vergangenen März auf, als es Spekulationen über eine Finanzspritze, die der Schweizer den Südstädtern gewährt haben soll, gab (hier nachlesen >>>).
"Ziel ist es, gemeinsam die Stärken der Spieler, Trainer und des Vereins weiterzuentwickeln", sagt Admira-Präsident Christian Tschida nun über die neue Kooperation.
Tschida weiters: "Die Saison 2026/27 soll die letzte Saison für Admira in der 2. Liga sein, denn wir werden ab sofort mit aller Kraft Richtung Aufstieg kämpfen, dafür schaffen wir schon heute die richtigen Rahmenbedingungen."
"Tschida raus!"-Sprechchöre
Die Admira-Fans stehen der Vereinsführung skeptisch gegenüber. Beim letzten Saison-Heimspiel gegen den FAC gab es "Tschida raus!"-Sprechchöre.
Zudem solidarisierten sich die Anhänger mit Ex-Geschäftsführer Bernhard Schmidt, er hatte den Klub Anfang Mai verlassen.