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St. Pölten will Meisterentscheidung in Frauen-Bundesliga vertagen

Mit einem neuerlichem Sieg gegen Salzburg soll die Meisterentscheidung aufgeschoben werden. Tabellenführer Austria duelliert sich wieder mit Sturm Graz.

St. Pölten will Meisterentscheidung in Frauen-Bundesliga vertagen Foto: © GEPA

Mit einem Vorsprung von vier Punkten geht Cupsieger Austria Wien in die letzten drei Runden der ADMIRAL Frauen Bundesliga.

Dadurch besteht für die Wienerinnen die kleine Chance, schon am Sonntag über den ersten Meistertitel der Clubgeschichte zu jubeln. Dafür müsste es einen Sieg in der 4. Runde der Meistergruppe bei Sturm Graz (11:30 Uhr) geben und einige Stunden später eine Niederlage von Verfolger und Titelverteidiger St. Pölten bei Cupfinalist Red Bull Salzburg (14:00).

Am vergangenen Samstag hatte die Austria gegen Sturm 3:1 gewonnen, St. Pölten war gegen Salzburg mit 3:0 erfolgreich geblieben. "Wir wollen dort drei Punkte holen und uns eine gute Ausgangssituation für die verbleibenden Spiele sichern. Die Leistungen zuletzt waren sehr zufriedenstellend. So wollen wir auch am Sonntag in Graz auftreten", sagte Austria-Trainer Stefan Kenesei.

Selbstvertrauen nach erstem Titel der Geschichte groß

Das Selbstvertrauen könnte nach dem 1:0-Erfolg gegen Salzburg im Cup-Finale am Donnerstag in Wien nicht größer sein. St. Pölten will laut Trainer Laurent Fassotte "die sehr gute Leistung vom letzten Spiel bestätigen". Zu erwarten sei aber ein anspruchsvolles Spiel. "Es ist nicht leicht, dort drei Punkte zu holen, aber natürlich unser klares Ziel."

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Zuschauermäßig alles überragend wird bereits am Samstag (11.00) Zweitligist Rapid. Die Hütteldorferinnen dürfen im Heimspiel gegen Wacker Innsbruck zum zweiten Mal in einem Pflichtspiel im Allianz Stadion antreten, verkauft wurden dafür bereits mehr als 3.700 Karten.

"Wir sind heiß. Ich bin überzeugt, dass wir eine gute Leistung abliefern werden", sagte Trainerin Katja Gürtler. Ihr Team wird zwar im Kampf um den Meistertitel leer ausgehen, da Tabellenführer SVK Wildcats aus Krottendorf aber keine Oberhauslizenz bekam, trotzdem in der kommenden Saison in der Bundesliga vertreten sein.

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