SKN-Ärger über die Bundesliga: "Das ist ein bisschen unseriös"
Von den Niederösterreichern gab es reichlich Kritik in Richtung Bundesliga. Gewonnene Punkte wurden annulliert, am Ende hätten diese für den Aufstieg gereicht.
von Markus Meisl
Am Ende fehlt dem SKN St. Pölten auf den Aufstieg in die ADMIRAL Bundesliga genau ein Zähler gegenüber Austria Lustenau. Dennoch blickte man in der niederösterreichischen Landeshauptstadt auf eine "geile Saison" zurück >>>
Nach dem 1:0-Erfolg über Wels zeigt man sich über eine Tatsache besonders empört.
Stripfing-Spiele wurden annulliert
Auf dem Platz haben die Niederösterreicher nämlich mehr Punkte geholt als die Austria. Die Begegnungen der beiden Teams gegen Stripfing (Lustenau spielte 3:3, SKN gewann 3:1) wurden nach dem Aus der Stripfinger aber annulliert.
Hätten die Spiele gezählt, wäre der Titel mit einem Punkt Vorsprung zum SKN gewandert. Diese Tatsache lässt die SKN-Akteure kritisch auf die Situation blicken.
Klare Kritik in Richtung Bundesliga
"Im Endeffekt muss sich die Liga ein bisschen hinterfragen. Es kann nicht sein, dass es Mannschaften gibt, die die Saison nicht zu Ende spielen können. Das hat nichts mit Fairplay zu tun, am Ende fehlen uns zwei Punkte. Die Spiele wurden alle gespielt, ich will mich jetzt aber nicht nur darauf beruhen", macht der Spieler der Saison, Marc Stendera, gegenüber LAOLA1 klar.
"Es tut extrem weh. Es ist leider so, ist bitter", lautet das kurze Fazit von Winfred Amoah dazu.
Deutlicher ist die Kritik von Kapitän Stefan Thesker: "Das ist ein bisschen unseriös, wenn zwischendurch Vereine rausgehen und man Punkte abgezogen bekommt. Die anderen verlieren gegen die und bekommen nichts abgezogen. Du erbringst Leistung und heimst sie nicht ein. Es fällt schwer, so etwas ernst zu nehmen."