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Nötiges Kleingeld fehlt - Stripfing droht der Lizenz-Entzug

Der Kooperationsklub der Wiener Austria steht vor einem Super-GAU. Der 4. März könnte zum Schicksalstag für die Niederösterreicher werden.

Nötiges Kleingeld fehlt - Stripfing droht der Lizenz-Entzug Foto: © GEPA

Nach der 0:4-Klatsche beim DSV Leoben (Spielbericht >>>) steuert der SV Stripfing auf unangenehme Tage zu.

Die sportliche Leistung des Zweitligisten stellt jedoch nicht das größte Problem dar, sondern die finanziellen Aussichten. Wie die "Krone" berichtet, stehen die Niederösterreicher vor dem Entzug ihrer Lizenz.

Grund dafür ist demnach das fehlende Geld, um am eigenen Sportplatz etwa das Spielfeld sowie die Tribünen zu vergrößern. Außerdem muss auch das Flutlicht erneuert werden, damit der Stripfinger Sportplatz zweitligatauglich ist.

Momentan trägt der SV Stripfing seine Heimspiele am FAC-Platz aus. Sogar bei den Floridsdorfern hinkt der SV Stripfing laut FAC-Sportdirektor Lukas Fischer mit den Mietzahlungen hinterher.

Austrias Drei-Stufen-Konzept steht auf der Kippe

 

Zwar hat der Klub mit Erich Kirisits einen Investor an seiner Seite, aber dieser scheint selbst mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Aufgrund seines Immobilien-Investments steht auch der Gönner von Stripfing persönlich vor schwierigen Zeiten.

Das bereitet auch Christoph Pelczar, der erst kürzlich zu Stripfings Obmann bestellt wurde, viel Kopfzerbrechen. Er habe für Mittwoch eine Vorstandssitzung einberufen. "Ich habe einige Horrormeldungen vernommen, unzählige Anrufe erhalten, alles notiert", so Pelczar.

Am 4. März ist Deadline für die Lizenz-Abgabe. Sollte bis dahin das Problem nicht gelöst werden, droht den Niederösterreichern Ungemach und der Drei-Ligen-Plan von Kooperationsklubs Austria wäre im Eimer.

"Wir haben einen Drei-Ligen-Plan, wären dann vielleicht in der 2. Liga nicht vertreten", meint Austrias Sportdirektor Manuel Ortlechner.

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