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NEWS
"Deal ist brandgefährlich!": Admira-Fanklub übt scharfe Kritik
Der Fanklub "Gate 2 Admira" sieht in der Partnerschaft mit der DSM AG viele Nachteile und fordert den Rücktritt von Präsident Tschida.
Die Admira ist im Mai eine Partnerschaft mit der DSM AG um Investor Martin Dellenbach eingegangen. Alle Infos >>>
"Ziel ist es, gemeinsam die Stärken der Spieler, Trainer und des Vereins weiterzuentwickeln", sagte Admira-Präsident Christian Tschida damals über die neue Kooperation.
Die Saison 2026/27 sollte die letzte Saison in der ADMIRAL 2. Liga sein, "denn wir werden ab sofort mit aller Kraft Richtung Aufstieg kämpfen, dafür schaffen wir schon heute die richtigen Rahmenbedingungen", meinte Tschida.
Scharfe Kritik gegen DSM und Tschida
Dem Fanklub "Gate 2 Admira" stößt der Deal sauer auf.
In einem Social-Media-Posting mit dem Titel "PERSPEKTIVLOSE ZUKUNFTSAUSSICHTEN" ledern die Anhänger der Südstädter nicht nur gegen die DSM AG und Martin Dellenbach, auch Präsident Tschida bleibt von der scharfen Kritik nicht verschont.
"Martin Dellenbach & DSM Group. Was für manche Admiraner positiv und nach einer Rettung klingt, ist ein Geschäft, welches - wenn man genau hinsieht - für unseren Verein viele Nachteile bedeutet", heißt es. Dellenbach würde zwar "für etwas" finanzielle Stabilität sorgen, doch der Preise wäre ein "massiver Kontrollverlust", schreibt man.
Entgegen der Ankündigung Tschidas seien "(Ex-)Spielern und Mitarbeitern" von der DSM AG bei Vorträgen zugetragen worden, dass die Admira als Zweitligist eingeplant sei und "in ihrem System lediglich als Parkplatz für Spieler dienen soll."
Sorge um das Wohl des Vereins
Es wird sich darum gesorgt, dass der externe Einfluss im Verein "massiv erhöht" werde, in dem langgediente Spieler, Trainer und Mitarbeiter durch DSM-Personal ersetzt würden.
"Dass der DSM die Admira dabei 'egal' ist und es ihr größtes Ziel ist, Geld zu verdienen, wird hinter den Kulissen offen von sich gegeben. Kommt euch dieses System bekannt vor?", fragt man.
Man wäre ebenfalls Teil einer "Multi-Ownership", die "zurecht" von vielen Fans verabscheut werde. Es gehe dabei nicht mehr um das Wohl des Vereins, "sondern nur um Eigeninteressen der Firma."
Es wird gewarnt: "Schaut genau hin und lasst euch von angeblichen Visionen der Verantwortlichen nicht täuschen, Admiraner! Hinterfragt die Geschehnisse! Dieser Deal ist aus unserer Sicht brandgefährlich!"
Rücktritt von Tschida gefordert
Zudem wird der Rücktritt von Präsident Tschida gefordert, der als "Hauptproblem" der Südstädter ausgemacht wird.
"Seine Amtszeit dominiert das Verfehlen sportlicher Ziele trotz teurer 'Experten' und finanzieller Probleme, die in den Medien publik wurden (z.B. BSFZ, Blaguss, Gehälter)."
"Sein aktuelles Rendezvous mit Dellenbach lässt es so wirken, als würde er sich planlos mit allen Mitteln im Amt halten wollen, egal was gut oder schlecht für Admira Wacker ist. Dabei ist längst allen außer ihm selbst klar, dass er gescheitert ist und für eine positive Zukunft abgeben muss."
Man werde Tschida bis dahin nicht mehr als Präsident anerkennen und fordere ihn zum Rücktritt auf.