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Vierschanzentournee in Gefahr? Austragungsort will mehr Geld

Der Vierschanzentournee droht Ungemach: Da ein Austragungsort mehr Geld verlangt, steht nun der Traditionsbewerb auf der Kippe.

Vierschanzentournee in Gefahr? Austragungsort will mehr Geld Foto: © GEPA

Ist die Austragung der Vierschanzentournee in Gefahr?

Wie die "Bild" berichtet, ist zwischen dem Deutschen Skiverband und Garmisch-Partenkirchen ein Streit ums Geld entbrannt. Da es seit 20 Jahren keine signifikante Zahlungsanpassung gegeben hat, soll der Austragungsort des Neujahrsspringen nun 30 Prozent mehr verlangen.

Eine Einigung ist bei den Gesprächen bisher nicht erzielt worden. Daher scheint Garmisch im vorläufigen Kalender für die kommende Saison auch noch nicht auf.

Neujahrsspringen in Oberstdorf oder Klingenthal?

Sollten sich die beiden Parteien nicht einigen können, dürfte entweder ein zweites Springen in Oberstdorf abgehalten werden, oder das Neujahrsspringen wird im 500 Kilometer entfernten Klingenthal ausgetragen.

Da die Vierschanzentournee eine geschützte Marke ist, dürfte der Bewerb nicht unter dem Namen stattfinden, so Garmisch aus dem Kalender fällt.

DSV-Geschäftsführer Stefan Schwarzbach glaubt jedoch an eine baldige Einigung: "Es sind noch einige rechtliche und inhaltliche Dinge zu klären. Wir gehen davon aus, eine gemeinsame Lösung zu finden."

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