Julia Scheib erhält "spezielles Speed-Training"
Vergangene Saison war die Steirerin die beste Riesentorläuferin die Welt, nun soll auch im Super-G ein großer Schritt nach vorne gelingen.
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Mit dem Gewinn der kleinen Kristallkugel im Riesentorlauf hat sich Julia Scheib in der vergangenen Skiweltcup-Saison einen Traum erfüllt.
Mittlerweile liegt der Fokus aber schon wieder voll und ganz auf der kommenden Saison. "Ich bin voll im Aufbau-Training", erklärt sie der "Tiroler Tageszeitung". "Das, was wir jetzt trainieren, davon leben wir den ganzen Winter."
Mit Hannes Zöchling haben die ÖSV-Frauen einen neuen Cheftrainer bekommen, die Trainingsgruppe (WC3) bleibt für Scheib jedoch gleich, deshalb spüre sie bislang auch noch keine großen Änderungen.
Mehr Fokus auf den Super-G
Eine Änderung wolle sie in diesem Sommer jedoch selbst vorantreiben: Das Ziel heißt, "mehr Fokus auf den Super-G".
Das heißt natürlich auch, mehr Fokus auf Speed-Training. Darauf sei auch das Übersee-Programm ausgelegt: "Wir starten in Argentinien, nach zwei Wochen geht es für mich dann für ein spezielles Speed-Training nach Chile. Es war mein Wunsch, denn ich will mich weiterentwickeln und alles mitmachen."
Energiehaushalt? Logistik?
Scheib, die 2019 Super-G-Silber bei der Junioren-WM gewann, weiß, wo sie im Vergleich zu den besten Speedläuferinnen der Welt noch Aufholbedarf hat:
"Ich weiß schon, dass ich mich verbessern muss. Wenn ein Super-G technisch schwieriger ist, dann kann ich sicher was rausholen. Ansonsten habe ich noch einiges zu tun."
Bedenken, dass der Fokus auf den Super-G die Leistungen im Riesentorlauf beeinträchtigen könnte, habe sie nicht: "Die beiden Disziplinen ergänzen sich gut."
Doch auch sie muss eingestehen: "Es wird spannend, wie ich das alles hinbekomme vom Energiehaushalt und von der Logistik."