NEWS

Messi fehlte: Kurzer Empfang für Argentiniens WM-Fahrer

Roter Teppich und Militärkapelle. Lionel Messi fehlte und reiste nach Rosario.

Messi fehlte: Kurzer Empfang für Argentiniens WM-Fahrer Foto: © IMAGO / VCG

Ohne ihren Superstar Lionel Messi ist die argentinische Fußball-Nationalmannschaft am internationalen Flughafen von Buenos Aires angekommen.

Wie lokale Medien übereinstimmend berichteten, flog Messi nach dem WM-Endspiel, das die Argentinier am Sonntag in New Jersey gegen Spanien verloren hatten (0:1), zunächst nach Miami.

Anschließend plant Messi demnach, für einige Tage in seine Heimatstadt Rosario zu reisen. Entgegen der Ankündigung wird es im Land keinen Feiertag geben.

Die argentinische Regierung bereitete der Mannschaft von Trainer Lionel Scaloni derweil einen "protokollarischen Empfang" am Flughafen mit rotem Teppich und Ehrenformation.

Die Staatsführung schickte aber bewusst keine hochrangigen Vertreter. Präsident Javier Milei hatte im Vorfeld gesagt, dass sich die Politik das Fußballfest nicht aneignen dürfe.

Roter Teppich und Militärkapelle

Als die Mannschaft das Flugzeug verließ, stimmte die Kapelle eines Regiments das Lied "Muchachos, Ahora Nos Volvimos a Ilusionar" ("Leute, jetzt haben wir wieder Hoffnung") an.

Der Ohrwurm hatte sich im Laufe der WM 2022 in Katar zur inoffiziellen Hymne der Albiceleste entwickelt. Anschließend ging es im Teambus weiter zum nahe gelegenen Trainingsgelände des Fußballverbands AFA in Ezeiza. Am Straßenrand warteten zahlreiche Fans trotz Regens.

Weitere offizielle Ehrungen gab es nicht. Der Feiertag, den Präsident Milei kurz nach dem verlorenen Endspiel noch angekündigt hatte, stand nicht mehr auf der Tagesordnung.

Der Staatschef hatte die Durchführung von einem entsprechenden Wunsch der Spieler und des Trainerstabs abhängig gemacht. Bei diesen war jedoch keine Feierlaune vorhanden gewesen, wie lokale Medien berichteten.

Der Fußballverband hatte bekanntgegeben, dass einige Spieler des Kaders direkt aus den USA zu verschiedenen Zielen aufbrechen würden, um sich wieder ihren Vereinen anzuschließen oder eine Pause einzulegen, darunter Leistungsträger wie Enzo Fernández, Lautaro Martínez, Julián Álvarez und Rodrigo De Paul.

Die besten WM-Torschützen aller Zeiten

Kommentare