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Hütter über Kugel-Chance: "Sie muss in der Garage stehen"

Conny Hütter hat beim Finale theoretisch noch die Chance auf zwei Kugeln. Schon jetzt hat sie etwas erreicht, das sie noch nie in ihrer Karriere geschafft hat.

Hütter über Kugel-Chance: Foto: © GEPA

"Ich habe überhaupt nichts zum Verlieren."

Mit dieser Einstellung startet Conny Hütter in die finalen Speed-Rennen der Saison 2023/24. Die Steirerin kämpft in Abfahrt und Super-G noch gegen die jeweils führende Lara Gut-Behrami um die kleine Kristall-Kugel. 

"Ich bin im Super-G in der Disziplinen-Wertung fix in den Top drei, das habe ich noch nie in meiner Karriere geschafft. Das ist definitiv eine meiner besten Saisonen, also bin ich mehr als zufrieden", sagt Hütter. 

Sie könne in den verbleibenden beiden Rennen des Winters "nur gewinnen". "So werde ich die Rennen auch anlegen."

In der Abfahrt sind es 72 Punkte Rückstand auf Gut-Behrami, im Super-G 69. "Ich brauche einen Traumlauf und sie muss in der Garage stehen. So realistisch bin ich", ordnet Hütter ihre Kugel-Chancen ein. 

Venier will sich nicht nervös machen lassen

Im ersten Abfahrtstraining beim Weltcup-Finale am Mittwoch hat Hütter schon ein wenig die Kampflinie erprobt. Sie hat als Dritte eine halbe Sekunde Rückstand auf Kira Weidle aus Deutschland.

"Heute habe ich probiert, gleich eine gute Linie auszupacken. Das ist mir relativ gut gelungen", sagt Hütter.

Trainings-Zweite wird die Vorarlbergerin Ariane Rädler (+0,27), Siebente die ebenfalls noch um Kristall ritternde Stephanie Venier (+1,17). Als Abfahrts-Dritte hinter der verletzten Sofia Goggia weist die Tirolerin 68 Punkte Rückstand auf Gut-Behrami auf.

"Ich habe mich in Crans-Montana extrem nervös machen lassen und habe mir geschworen, dass ich das nie wieder mache. Meine Saison ist gut gelaufen und alles was kommt, ist Draufgabe", sagt Venier.

Hütter: "Glaube nicht, dass bei Lara die Luft draußen ist"

Die große Gejagte Gut-Behrami ging das erste und womöglich einzige Abtasten auf den ob der Temperaturen kombinierten WM-Strecken von 2025 gemächlich an. Als 18. büßt Gut-Behrami 2,35 Sekunden Rückstand auf die Schnellste ein.

Ein siebenter Rang würde der Gesamtweltcup-Siegerin reichen, um wenige Tage nach Riesentorlauf- auch erstmals Abfahrtskristall zu erringen.

"Ich glaube nicht, dass bei ihr die Luft draußen ist. Sie ist eine Vollblut-Rennfahrerin, sie will jede Chance nutzen. Ich glaube nicht, dass sie sich das noch nehmen lässt", sagt Hütter. 


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