Hütter rast am Super-G-Podest vorbei - Kugel-Entscheidung vertagt
Die ÖSV-Frauen bleiben auch in Val di Fassa ohne Super-G-Podest. Der Sieg geht wieder an eine italienische Lokalmatadorin.
PRESENTED BY
Nach den zwei Abfahrtssiegen für Laura Pirovano endet auch der Weltcup-Super-G in Val di Fassa mit einem italienischen Sieg. Ziemlich überraschend heißt die Siegerin dieses Mal Elena Curtoni.
Die 35-jährige Italienerin gewinnt erst das vierte Weltcuprennen ihrer Karriere, nachdem sie zuletzt im Dezember 2022 in der Abfahrt von St. Moritz triumphieren konnte.
Curtoni setzt sich im drehenden Kurs am Ende 0,26 Sekunden vor der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie durch. Mit Startnummer 33 fährt dann noch mit der Italienerin Asja Zenere eine weitere Italienerin sensationell als Dritte aufs Stockerl (+0,27 Sek.).
Platz vier teilen sich ex aequo Romane Miradoli (FRA) und Alice Robinson (NZL) mit 0,34 Sekunden Rückstand.
Kampf um die Kugel bleibt offen
Damit vertagt Robinson auch die Entscheidung im Super-G-Weltcup bis zum Weltcupfinale in Kvitfjell. Die Neuseeländerin verkürzt ihren Rückstand auf die Super-G-Weltcup-Führende Sofia Goggia vor dem letzten Rennen auf 63 Punkte. Die Italienerin belegt am Sonntag bloß Rang neun (+0,64 Sek.).
Keine Chance mehr auf Super-G-Kristall hat die Deutsche Emma Aicher, die ausscheidet und damit auch die Möglichkeit verpasst, Mikaela Shiffrin im Gesamtweltcup näherzurücken. Die US-Amerikanerin sammelt am Sonntag als 23. ein paar Punkte (+1,69 Sek.).
Der aktuelle Weltcup-Stand >>>
Hütter fehlen 17 Hundertstel aufs Podium
Beste Österreicherin ist am Sonntag abermals Cornelia Hütter. Der Steirerin fehlen am Ende lediglich 17 Hundertstel auf das Podest. Mit 0,44 Sekunden Rückstand wird sie Siebente. Damit verlängert sich allerdings auch das Warten auf das erste ÖSV-Super-G-Podest bei den Frauen auf 13 Rennen.
Nadine Fest fährt mit Platz 14 ihr bestes Saisonergebnis ein (+0,83 Sek.).
Mirjam Puchner (18./+1,23 Sek.), Nina Ortlieb (19./+1,35 Sek.) und Ariane Rädler (22./+1,68 Sek.) befinden sich am Sonntag allesamt im geschlagenen Feld.