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Wegen Eliasch: FIS-CEO Lehmann zurückgetreten

Die Zusammenarbeit mit Präsident Eliasch ist damit gescheitert. Es sei zu unterschiedlichen Meinungen in Bezug auf die finanzielle Lage der FIS gekommen.

Wegen Eliasch: FIS-CEO Lehmann zurückgetreten Foto: © GEPA

Die FIS kommt weiterhin nicht zur Ruhe!

Nachdem es zuletzt immer wieder zu großer Kritik gegenüber Präsident Johan Eliasch kam, ist nun die nächste Eskalationsstufe erreicht. CEO Urs Lehmann soll laut "Blick" und SDA-Angaben zurückgetreten sein, die Zusammenarbeit sei gescheitert.

Der bisherige FIS-Geschäftsführer Lehmann hat das neu geschaffene Amt erst im vergangenen September angetreten.

Lehmann warnt vor FIS-Pleite

Es soll in Bezug auf finanzielle Vorstellungen große Uneinigkeiten geben. Laut Eliasch sei man im Plan, Lehmann sehe die Lage hingegen ganz anders.

Gegenüber Swiss-Ski meint er, es sehe miserabel aus. Zudem ergänzt er, dass die FIS, wenn man nichts ändern würde, in zwei Jahren pleite sei.

Der Schweizer Verband habe daraufhin bei Eliasch nachgefragt, welche Version stimmt. Der FIS-Präsident reagierte verärgert darauf, dass ihm sein CEO in den Rücken gefallen sei. Als Folge trat Lehmann, der 2021 selbst für das Präsidentenamt kandidiert hatte, zurück.

Kehrt Lehmann rasch zurück?

Lehmann möchte sich "aus Respekt vor den Wahlen" erst nach dem Urnengang am 11. Juni zu seinem Rücktritt äußern. Eine Kandidatur für das Präsidentenamt der FIS sei für Lehmann kein Thema.

Am Donnerstag steht die FIS-Wahl an, sollte Eliasch als Präsident nicht wiedergewählt werden, könnte Lehmann zurückkehren.

ÖSV unterstützt Ospelt

Die Britin Victoria Gosling und der Liechtensteiner Alexander Ospelt machen dem britisch-schwedischen Unternehmer dabei Konkurrenz. Eliasch steht bei Sportlern und nationalen Verbänden in der Kritik.

"Johan Eliasch war und ist es als Geschäftsmann immer gewohnt gewesen, dass er in seinen Firmen die Richtung vorgibt. Das funktioniert aber in einem Verband nicht. Dort ist es wichtig, die Mitglieder nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen, sondern sie mit ins Boot zu holen und eine Aufbruchstimmung zu erzeugen. Und das ist ihm nicht gelungen", erklärt der scheidende ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer am Freitag im "Kurier".

Eliasch steht seit 2021 an der Spitze der FIS. Damals war er noch von den Briten ins Rennen geschickt worden. Diese setzen diesmal auf ihre Geschäftsführerin Gosling. Der ÖSV unterstützt laut Scherer hingegen Ospelt, den er als integer und einen "Brückenbauer" bezeichnet.

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