Es ist ein breiter Weg bis in den Weltcup. Es ist schon ein hartes Brot als Skifahrer.
"Wir versuchen, die Athleten an den Europacup und dann an den Weltcup heranzuführen. Es ist ein breiter Weg bis in den Weltcup. Es ist schon ein hartes Brot als Skifahrer", merkt Mayer an. "Aber sie probieren ihr Bestes und es geht Schritt für Schritt weiter."
Er selbst hat damals mit 18 Jahren seine ersten Erfahrungen im Weltcup gesammelt.
"Das ist schon ein sehr junges Alter. Wenn man das mit heute vergleicht - da fehlt es uns schon ein bisschen an Breite im Europacup. Andere Nationen wie die Schweizer oder Italiener starten da voll durch und unsere tun sich da ein bisschen schwer."
Der fehlende Instinkt
Einen Mitgrund dafür hat Mayer auch schon ausgemacht: "Manchen fehlen tatsächlich die Instinkte, die meine Generation noch spielerisch als Kind mitbekommen hat, indem wir auch abseits der Pisten den ganzen Tag unterwegs waren." Sich diesen Instinkt mit 18 oder mehr Jahren noch anzutrainieren, sei schwierig, aber man arbeite daran.
Als essenziell für eine gute Nachwuchsarbeit sieht Mayer auch eine permanente Speed-Trainingsstrecke mit den nötigen Sicherheitsstandards an. "Die gibt es aktuell nur in Copper Mountain (USA; Anm.). Es wäre schon die Idee, sowas mal in Österreich zu installieren. Das wäre wichtig für Athleten, um Kilometer sammeln und sich entwickeln zu können."
So soll es mit Mayers Hilfe auch in Zukunft Kitzbühel-Gewinner und Olympiasieger aus Österreich geben.