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Olympiasiegerin Flock offenbart familiären Schicksalsschlag

Vor den Olympischen Winterspielen war es nicht immer leicht für Janine Flock, den richtigen Fokus zu finden.

Olympiasiegerin Flock offenbart familiären Schicksalsschlag Foto: © GEPA

Janine Flock hat sich mit dem Gewinn der Olympischen Skeleton-Goldmedaille in Cortina d'Ampezzo einen Traum erfüllt.

Die 36-jährige Tirolerin krönte ihre Karriere - und das, obwohl es vor den Olympischen Spielen alles andere als rund lief.

Beim Weltcupbewerb in Cortina im November verletzte sie sich am Knie, im Jänner kam dann in St. Moritz auch noch eine Gehirnerschütterung dazu. Neben den körperlichen Problemen gab es auch in ihrem familiären Umfeld große Sorgen, nachdem bei ihrer Mutter Krebs diagnostiziert wurde.

"Sie hatte keine leichte Zeit, vor Saisonbeginn bekam sie die Diagnose Brustkrebs, dadurch haben sich auch für mich die Prioritäten verschoben", erklärt Flock gegenüber der "Tiroler Tageszeitung".

"Wir haben gesagt: Wir gehen da beide durch"

Im Saisonverlauf war es nicht immer leicht, den Fokus zu behalten: "Wir haben viel miteinander telefoniert, uns nicht unterkriegen lassen, uns Ziele gesetzt und die Sache gut überstanden. Ich denke, dass es wichtig ist, über so etwas zu sprechen. Es geht vielen anderen mit so einer Diagnose genauso."

"Wir haben gesagt: Wir gehen da beide durch – sie da und ich dort. Auch Mama wollte, dass ich diese Medaille holen kann." Und durfte dann letztlich auch vor Ort mitfeiern. Mama Angela war live dabei, als ihre Tochter in Cortina als Olympiasiegerin über die Ziellinie fuhr.

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