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Flock hofft auf positive Effekte ihres Skeleton-Golds

Flock hofft, die größte Bühne genutzt zu haben, um das Interesse der Jugend zu wecken.

Flock hofft auf positive Effekte ihres Skeleton-Golds Foto: © GEPA

Unmittelbar nach Abschluss der olympischen Skeleton-Bewerbe in Cortina d'Ampezzo überwog bei Janine Flock am Sonntagabend der Ärger. Ein Fehlstart der Einzel-Olympiasiegerin brachte sie im Mixed-Team mit Samuel Maier um alle Chancen.

Dank ihrer Goldmedaille, der ersten für Österreich im Skeleton, hofft die Tirolerin aber, Werbung für ihren Sport gemacht zu haben. Schließlich sei es eine "lässige Sportart", meinte die 36-Jährige.

Flock bereitete sich fokussiert auf den Teamevent vor, präparierte nach dem Empfang im Österreich-Haus ihren Schlitten noch bis 5.00 Uhr in der Früh vor. Nach ein paar Stunden Schlaf ging es sofort ins Eisbad, "damit ich frisch werde". Ein gemeinsamer Erfolg stellte sich aber nicht ein.

Lust auf lässige Sportart?

Auch noch nicht die Zeit, ihren großen Triumph zu genießen und sacken zu lassen. Sie hofft jedenfalls, dass ihr Olympiasieg inspiriert, "dass es viele junge Leute gibt, die neugierig sind auf unsere Sportart, die das vielleicht ausprobieren. Es ist echt eine total lässige Sportart", sagte Flock im APA-Gespräch.

Und dass vielleicht die vielen Kinder und Jugendlichen, die in Cortina zu einer tollen Atmosphäre beigetragen haben, "ein Erlebnis hatten und es mitnehmen können. Vielleicht motiviert sind, etwas zu erreichen, sich tolle Ziele setzen", erklärte die Tirolerin.

Aufschwung für den Verband wünscht sich auch Maier. "Leider brauchst du in unserem Sport die ganz große Bühne, um was zu bewegen. Nicht dass es die anderen Erfolge schmälert, aber es macht schon sehr viel aus, bei den Spielen eine Goldene zu haben", meinte der Trainingspartner von Flock.

"Ich glaube, dass sie sehr viele Mädels und Burschen dafür begeistern kann. Sie hat den Sport unheimlich leicht aussehen lassen", sagte Maier.

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