Mit Marco Schwarz (7./+1,96) und Michael Matt (9./+2,20) liegen auch die anderen beiden Österreicher, die über die Ziellinie kommen, in den Top Ten, haben allerdings schon Respektabstand auf das Podest.
Das heißeste Eisen im Medaillen-Feuer, Manuel Feller, scheidet schon früh aus (Alle Infos>>>). Das Schicksal teilt er mit zahlreichen Kollegen, darunter auch RTL-Olympiasieger Lucas Braathen.
Feller bei schlechter Sicht überrascht
Feller fand bei Schneefall und schlechter Bodensicht schwer in den selektiven Kurs, ehe es sich bei einer Haarnadel nicht mehr ausging. Nach 30 Sekunden war das Rennen für den Silbermedaillengewinner in der Team-Kombi vorbei.
"Ich habe alles reingeschmissen, was ich gehabt habe. Mit der Sicht und der schlechter werdenden Piste entwickeln sich ein paar Überraschungen, die man nicht sieht. Für mich war es eine Überraschung zu viel", sagte der von einer kleinen Unebenheit überraschte Feller.
"Es ist ein extrem schwerer Kurs noch dazu. Das wird mit jeder Nummer schwieriger."
Gstrein widerspricht
"Es war eigentlich recht gut zu fahren, mir wäre nichts Negatives aufgefallen. Wir sind die Besten der Welt, mit der Kurssetzung sollten wir umgehen können", sagte hingegen Gstrein, der im Weltcup bisher zweimal Dritter war.
Er nahm sich "volle Attacke" für den zweiten Durchgang vor. "Etwas anderes bleibt mir nicht übrig, es ist alles eng beisammen."