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Bronzene Hütter: "Anscheinend brauche ich diesen Druck"

In ihrem letzten Olympia-Rennen schließt die Steirerin ihren Frieden mit den fünf Ringen. Ihre Fahrt war nicht perfekt, "aber das ist wurscht."

Bronzene Hütter: "Anscheinend brauche ich diesen Druck" Foto: © GEPA

Die letzten Olympischen Spiele, das letzte Olympische Rennen - und Conny Hütter hat abgeliefert.

Die 33-Jährige gewann im Super-G in Cortina d'Ampezzo die Bronzemedaille und schnappte sich ihr zweites Edelmetall bei Großereignissen nach WM-Bronze im Super-G 2023.

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Wie in Saalbach 2024

Hütter war im Zielraum der Tofana sichtlich erleichtert.

"Anscheinend brauche ich etwas Druck in meinem Leben", sagte die Steirerin im "ORF"-Interview und verweist dabei auf das Weltcup-Finale 2024 in Saalbach, als sie im letzten Rennen noch die Abfahrtskugel gewann.

Sie wusste, dass es bei ihrem letzten Auftritt unter den fünf Ringen nur "All-In" geben würde. "Sonst habe ich verloren", betonte Hütter. "Das habe ich probiert, ich habe gekämpft."

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"Das ist, was ich am meisten wollte"

Österreichs Speed-Aushängeschild bei den Frauen war sich bewusst, dass ihre Fahrt weit von der Perfektion entfernt war.

"Ich habe Fehler eingebaut, bin sicher nicht überall sauber gefahren - aber das ist wurscht", konnte die Athletin des SV St. Radegund darüber hinweg lächeln.

Sie strahlte über Olympia-Bronze: "Das ist, was ich am meisten wollte."

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