So funktioniert die Eishockey-WM: Der Modus

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Die Eishockey-WM 2019 in der Slowakei hat begonnen! 16 Nationen kämpfen bei der A-WM in Bratislava und Kosice von 10. bis 26. Mai um den Weltmeister-Titel und gegen den Abstieg.

LAOLA1 erklärt den Modus, nach dem Weltmeister und Absteiger ermittelt werden:

Wie gewohnt teilen sich die Teams in zwei Gruppen zu je acht Nationen auf, eingeteilt nach der Weltrangliste nach dem letzten WM-Turnier. Die beiden Aufsteiger Italien und Großbritannien finden sich nicht in der gleichen Gruppe wieder.

Gruppe A (Kosice): Kanada, Finnland, USA, Deutschland, Slowakei, Frankreich, Dänemark, Großbritannien

Gruppe B (Bratislava): Schweden, Schweiz, Russland, Tschechien, Norwegen, Lettland, Österreich, Italien

In der Vorrunde spielen die Teams innerhalb der Gruppe Jeder gegen Jeden einmal, der Gruppenletzte steigt in die Division 1A ab. Die vier Ersten jeder Gruppe steigen ins Viertelfinale auf, wo der Gruppen-Erste auf den Gruppen-Vierten des anderen Pools und die Zweiten auf die Dritten treffen.

Im Halbfinale treffen ab 2019 erstmals das verbliebene Team mit der höchsten Setzung auf jenes mit der niedrigsten. Bestimmt wird dies in folgender Reihung: 1) durch die Platzierung in der Gruppe, 2) Punkte in der Gruppe, 3) Tordifferenz in der Gruppe, 4) geschossene Tore in der Gruppe und 5) als Tie-Breaker schließlich durch die Setzung vor dem Turnier.

Am Finaltag wird Platz drei vor dem großen Endspiel ausgetragen.

Der Abstieg

Die beiden Gruppenletzten der Pools steigen ab. Da die Schweiz die A-WM 2020 austrägt, könnte sie nicht absteigen - sollten die Eidgenossen auf dem letzten Platz ihrer Gruppe landen, scheidet stattdessen der schlechtere Vorletzte der beiden Gruppen ab.

Das Punktesystem

Für einen Sieg nach regulärer Spielzeit gibt es drei Punkte, für einen Sieg nach Overtime oder Penaltyschießen zwei Punkte, für eine Niederlage nach Overtime oder Penaltyschießen einen Punkt, für eine Niederlage nach 60 Minuten null Punkte.

Die Overtime

Im Falle eines Unentschiedens nach 60 Minuten wird eine fünfminütige Overtime im Format Drei-gegen-Drei absolviert. Ein Tor beendet das Spiel. Sollte die Overtime zu keiner Entscheidung führen, kommt es zum Penaltyschießen, in dem jedes Team mindestens fünf Schützen vorbringt.

Im der K.o.-Phase greifen andere Regeln: Im Viertelfinale, Halbfinale und Spiel um Platz drei beträgt die Overtime-Spielzeit im Drei-gegen-Drei zehn Minuten. Erst dann würde es zu einem Penaltyschießen kommen.

Im Finale gibt es ab diesem Jahr kein Penaltyschießen mehr: Ein Overtime-Abschnitt dauert 20 Minuten, es wird solange Drei-gegen-Drei gespielt, bis eine Entscheidung fällt.

Der Tie-Breaker

Kommt es in der Gruppenphase zu einem Punkte-Gleichstand zwischen zwei Teams, entscheidet das direkte Duell.

Sind drei oder mehr Teams in einen Gleichstand verwickelt, entscheiden die Kriterien in folgender Reihenfolge: 1) Die Ergebnisse der Teams untereinander ("Mini-Tabelle"), 2) Tordifferenz in den direkten Duellen, 3) Anzahl geschossener Tore in den direkten Duellen, 4) die Schritte 1-3 unter Inbezugnahme des nächstbesten Teams, 5) wie 4) mit dem nächsten zusätzlichen Team in der Abrechnung, 6) Setzung vor dem Turnier.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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