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Warum das ÖEHV-Team gegen Slowenien statt Kanada testet
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ÖEHV vor WM-Generalprobe: "Hitziger Fight" gegen Slowenien wartet
Österreichs Eishockey-Team bestreitet den letzten Test vor der WM. Roger Bader sieht im Nachbarschaftsduell die ideale Generalprobe für die Auftaktspiele.
Mit dem achten Länderspiel schließt Österreichs Eishockey-Team die fünfwöchige Vorbereitung auf die nächsten Freitag beginnende Weltmeisterschaft in der Schweiz ab.
Das Match am Samstag (16:20 Uhr/live ORF Sport+) in Klagenfurt gegen Slowenien ist für Roger Bader eine echte Generalprobe. Das oft heiße Nachbarschaftsduell soll sein Team auf das Doppel am ersten WM-Wochenende gegen Großbritannien (16.5.) und Ungarn (17.5.) vorbereiten, in dem es um den Klassenerhalt geht.
In den vergangenen zwei Jahren waren zum Abschluss der Vorbereitung die Stars von Rekordweltmeister Kanada in Wien zu Gast.
Slowenien-Spiel als WM-Generalprobe
Der WM-Spielplan, der dem ÖEHV-Team erstmals seit langer Zeit die wichtigsten Partien gegen den Abstieg zu Beginn bringt, hat Bader zu einer anderen Herangehensweise veranlasst.
"Gegen Slowenien wird uns vom Niveau her ungefähr Gleiches erwarten, was uns in den ersten zwei WM-Spielen erwartet. Das ist eine Hauptprobe, wir wollen alles auf WM-Niveau umsetzen", erklärte der Teamchef.
Für einen bis drei Spieler geht es auch noch um ein WM-Ticket in einer Mannschaft, die aufgrund vieler und hochkarätiger Ausfälle gegenüber dem sensationellen Viertelfinaleinzug im vergangenen Jahr in Stockholm kräftiger als gewünscht verändert ist.
Vier neue Center für die WM
Die beiden NHL-Stürmer Marco Rossi und Marco Kasper fehlen ebenso wie Schweiz-Legionär Benjamin Baumgartner, ICE-Champion und Liga-MVP Lukas Haudum, Kapitän Thomas Raffl und Oliver Achermann.
Damit fehlen alle vier Center des Vorjahres. Rückkehrer Benjamin Nissner, Mario Huber und Lucas Thaler werden daher die Mittelstürmerposition übernehmen.
Bader hofft aber auch noch auf Verstärkung aus Nordamerika. Verteidiger David Reinbacher und Flügelstürmer Vinzenz Rohrer bestreiten mit Laval Rocket, dem Farmteam der Montreal Canadiens, am Samstag das entscheidende Spiel in der ersten Play-off-Runde der AHL.
Bei einer Niederlage und grünem Licht der Canadiens könnten die ehemaligen Schweiz-Legionäre noch zum Team stoßen.
Als Kapitän wird Peter Schneider die Mannschaft anführen. "Ich bin unheimlich stolz", sagte der Salzburger Stürmer, der seine Rolle als Mentor für die vielen jungen Spieler, die nachgerückt sind, sehr schätzt. "Ich versuche den Jungen mitzugeben, wie das bei der WM ist. Wie wenig Zeit man hat, wie hart gespielt wird".
Kollektiv steht über allem
Mit Bernd Wolf ist ein weiterer Führungsspieler schon seit Wochen mit dem Team auf dem Eis und voll des Lobes über seine Mitspieler.
"Wir haben eine extrem gute Stimmung, auf dem müssen wir aufbauen. Das Kollektiv ist ein extrem wichtiger Faktor. Die besten Einzelspieler haben wir nicht, aber wir können das beste Kollektiv haben. Dafür sind wir Leader zuständig", betonte der Verteidiger.
Slowenien sieht er als letzten guten Test. "Wir wissen, die ersten zwei Spiele werden extrem harte Fights. Slowenien ist da ein guter Gegner, das waren immer schon eher hitzige Spiele. Gegen Slowenien wird uns aufgezeigt, was uns erwartet. Es ist eine gute Möglichkeit zu lernen", sagte Wolf.