-
Bader: "Ich bin kein normaler Coach"
Eishockey - ÖEHV-Team -
Warum das ÖEHV-Team gegen Slowenien statt Kanada testet
Eishockey - ÖEHV-Team -
HC Davos - HC Fribourg-Gottéron
Eishockey - National League -
Eishockey-WM: Ist der Klassenerhalt in Gefahr?
Standpunkt -
HC Fribourg-Gottéron - HC Davos
Eishockey - National League -
HC Davos -HC Fribourg-Gotteron
Eishockey - National League
Der Deutsche Eishockey-Bund hat sich von Bundestrainer Harold Kreis getrennt.
Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz, bei der die deutsche Nationalmannschaft zum zweiten Mal in Folge bereits in der Vorrunde ausschied, zieht der Verband die Konsequenzen.
Der Vertrag des 67-Jährigen, der eigentlich noch bis zum Ende der Saison 2026/27 gelaufen wäre, wird damit vorzeitig aufgelöst.
WM-Silber als größter Erfolg
Kreis hatte das Amt des Bundestrainers am 15. März 2023 übernommen und gleich bei seiner ersten WM für ein Ausrufezeichen gesorgt. Bei der Weltmeisterschaft 2023 führte er Deutschland sensationell zur Silbermedaille und sicherte damit auch die direkte Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026.
Auch bei der WM 2024 erreichte die DEB-Auswahl noch das Viertelfinale, ehe bei den darauffolgenden Turnieren die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückblieben.
Stagnation bei den letzten Turnieren
Bei der WM 2025 und der WM 2026 verpasste Deutschland jeweils knapp den Einzug ins Viertelfinale. Auch bei den Olympischen Spielen 2026 zog die Mannschaft zwar noch in die K.o.-Phase ein, die Entwicklung der Mannschaft wurde insgesamt jedoch als stagnierend bewertet.
DEB-Vorstand Sport Christian Künast begründet die Entscheidung mit einer intensiven Analyse: Die Zusammenarbeit sei stets von Vertrauen und Respekt geprägt gewesen, dennoch brauche es nun einen neuen Impuls für die Nationalmannschaft.