Wir sind mit dem aktuellen Kader zufrieden.
Überhaupt stehen nur fünf ausländische Spieler aktuell am Kader, zehn dürften theoretisch am Spielbericht stehen. Doch es macht den Anschein, als würde Salzburg dieses Kontingent - zumindest vorerst - bei weitem nicht ausschöpfen.
Ein weiterer Stürmer wäre schön, aber...
Der Frage, welche Zuzüge noch zu erwarten sind, versucht Letang in einer Medienrunde zunächst auszuweichen: "Das ist eine tolle Frage, die man vermutlich 'Heli' (Sportmanager Helmut Schlögl, Anm.) stellen sollte."
Dann lässt sich der Neo-Coach doch etwas entlocken: "Wir sind mit dem aktuellen Kader zufrieden. Wir freuen uns darauf zu sehen, ob einige Spieler vielleicht einen Schritt nach vorne machen und Rollen übernehmen können, für die sie zuvor - aus welchen Gründen auch immer - keine Gelegenheit hatten."
Letang macht keinen Hehl daraus, dass man "im Idealfall" gerne noch einen weiteren Stürmer hätte, "der uns ein wenig mehr Tiefe verleiht."
"Aber ich denke, es ist eine großartige Gelegenheit, einigen Jungs die Chance zu geben, wirklich einen guten Eindruck zu hinterlassen."
Wo passt der Nachwuchs ins Puzzle?
Bedeutet: Die Red Bulls wollen vermehrt auf den eigenen Nachwuchs setzen und ihm die Chance bieten, sich nachhaltig auf Liga-Niveau beweisen und sich im Profi-Kader etablieren zu können.
Entweder nutzen sie die Chance oder man sieht ganz genau, wo der Lernprozess ansetzen muss.
Essenziell dafür sind bereits die Trainings und Vorbereitungsspiele der kommenden Wochen bis zum Pflichtspiel-Start in der Champions Hockey League gegen die Kölner Haie am 3. September.
Worauf der Coach bis dorthin achten wird? "Wie sie sich auf dem Eis behaupten, wie sie sich bewegen, wie ihr Schuss ist, welche Fragen sie stellen und ob sie den Torinstinkt haben, den wir suchen. Und: Wo passen sie in das Puzzle unseres Systems?", erklärt Letang.
Es sei großartig, dass junge Akteure die Möglichkeit bekämen, sich zu beweisen. "Ich denke, es ist enorm wichtig, ihnen eine Chance zu geben", betont er. "Entweder nutzen sie die Chance oder man sieht ganz genau, wo der Lernprozess ansetzen muss."