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SK Rapid Wien
SCR
FC Santa Coloma
FCC
Endstand
6:2
3:1
,
3:1
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Ercan Kara
-
Petter Nosakhare Dahl
-
Ercan Kara
-
Nenad Cvetkovic
-
Ercan Kara
-
Nikolaus Wurmbrand
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Jose Bellido
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Roberto Rodriguez
NEWS
Wird der "andere Ercan Kara" mehr zeigen können?
Erstmals gelangen ihm drei Tore in einem Spiel für Rapid. Sein Trainer ist überzeugt, dass der Stürmer das nicht nur gegen Santa Coloma liefern kann.
Textquelle: © LAOLA1
von Johannes Bauer
Ein Abend, drei Tore - da wird ein Stürmer kaum unzufrieden vom Platz gehen. Auch, wenn der Gegner "nur" Santa Coloma hieß.
Und auch dann, wenn Ercan Kara nach guten Kombinationen seiner Rapid-Kollegen zweimal "nur" vollstrecken musste.
"Tap-in-Tore sind die einfachsten, aber die schönsten", grinste er angesichts seiner Effizienz. Ein Dreierpack gelang ihm in Grün-Weiß zuvor noch nicht.
"Ein Stürmer lebt für Tore, Tore sorgen für Selbstvertrauen", nahm der 30-Jährige eine gute Basis für den Bundesliga-Saisonstart mit, wenn mit Tonni Adamsen und dem rekonvaleszenten Claudy Mbuyi Konkurrenz um den Platz ganz vorne da ist.
"Heute werde ich gut schlafen", war sich "Erci" zu schon fortgeschrittener Stunde sicher.
Lob für die Arbeit
Dabei durfte er sich auch auf einem Sonderlob seines Trainers betten.
"Es war ein großartiger Abend für ihn", wusste Johannes Hoff Thorup, was drei Tore für einen Stürmer bedeuten. Aber er machte das Lob nicht nur an den Zahlen fest.
"Seine Arbeitsrate und wie viel er dem Team angeboten hat, wenn er gebraucht wurde. Das Zurücklaufen und um zweite Bälle zu kämpfen, gegenzupressen, das alles", dankte der Däne seiner Solospitze zum Tage.
Er war überzeugt: "Wir sehen aktuell einen anderen Ercan Kara. Er ist in viel besserer Form für die Vorbereitung zurückgekommen und war wirklich vom ersten Tag an stark."
Lob für den Teamgeist
Er wird einen Kara in dieser Form dringend benötigen, wenn die Gegner namhafter werden. Rapid stellte zusammen mit dem ersten Bundesliga-Gegner der neuen Saison, dem SCR Altach, die schwächste Offensive der letzten Spielzeit - es gelangen nur 36 Treffer.
Dafür wird Kara ähnlich gut funktionierende Vorbereitungen wie an diesem Europacup-Abend brauchen. Darum konnte Hoff Thorup das Lob nicht nur auf den Triplepacker beschränken.
"Auch andere Spieler sind viel gelaufen. Wir spielen nun einen fordernden Stil. Darum rotieren wir gerade auch so viel, weil keiner von ihnen dreimal die Woche über 90 Minuten imstande sein wird, in dem gewünschten Tempo zu laufen", wusste er.
"Aber ich bin heute zufrieden. Es spricht auch für die gute Energie in der Mannschaft. Sie wollen füreinander kämpfen. Und als Coach ist es das Beste, so etwas zu sehen."